
Schwimmen im Hains


Ohne Vorbereitung, völlig aus der Kalten, nach 4-monatiger Lauftrainingspause bin ich heute beim Citylauf in die 10-km-Runde gestartet.

Das war hart und hätten Nicola und ich die Teilnahme nicht schon vor einer halben Ewigkeit geplant und angemeldet, dann wäre ich wohl nur die 5-km-Strecke gelaufen.
Aber – es läuft wieder. Die Füße und das linke Knie haben gut mitgespielt. Nur dem linke Oberschenkelgelenk war das gegen Ende etwas zu viel.
So kann das Lauftraining also wieder beginnen.


Zum nunmehr vierten Mal war André in Freital – zum Internationalen Budoseminar vom 14. bis zum 15.03.2026. Aber wer glaubt, dass es irgendwann langweilig wird, der irrt gewaltig!
Ganz grundsätzlich lief das Training nach einem ähnlichen Muster wie immer. Grundlagen (Kihon) als Vorbereitung und dann eine neue, Assai-Kata mit ungewohnten Technikkombinationen, die Schritt für Schritt zusammen mit passenden Partnerübungen erlernt wird.

Nun – laut André gibt es an die 50 Assai-Katas! Das wird also wohl noch sehr viele Male nicht langweilig werden!
Da ich mich natürlich mit Nicola abgewechselt habe, konnte ich jeweils eine Einheit (2 Stunden) am Samstag und Sonntag trainieren.
Ein guter Teil der Grundlagen waren die Stellungen Kiba-Dachi, Shiko-Dachi und Zanchin-Dachi und „Juni“-Zuki. Letzterer ist vergleichbar mit dem Mawashi-Zuki, kommt aber mehr aus der Schulter und wird geschnappt (schnell) ausgeführt. Die Technik funktioniert in der Anwendung sehr ähnlich dem Haito-Uchi, bei dem man ggf. schön um die Deckung des Gegners herumkommt.


In der Kata „Maizuru Dai“ kamen all diese Dinge dann wieder – nicht, dass ich den Ablauf der Kata am Ende drauf gehabt hätte … dafür haben mir zwei Einheiten und Zeit danach zum Rekapitulieren gefehlt. 😉




Wie immer war der Lehrgang großartig. Ich hatte Spaß und habe nun mal wieder ein paar blaue Flecke.
Danke André für das tolle Training, dass sich am Montag Abend in Freital für mich noch einmal (gut drei Stunden) fortgesetzt hat.
Auch 2026 fand wieder der Dojoleiter-Tag des DJKB statt – dieses Mal in Berlin.
Auf unserer Dojowebseite gibt es bereits einen Bericht von mir. Ich verlinke diesen daher hier einfach nur.
https://karate-bannewitz.de/2026/03/07/dojoleitertag-in-berlin/
Im kommenden Jahr findet der Dojoleitertag hier bei uns in Bannewitz statt und wird vom Dojo Tameshiwari ausgerichtet!
06.03.2026 – Dojoleitertag in Bannewitz bei Dresden


Es waren nur 20 Minuten!









Heute waren wir mit 6 Schülern beim Stützpunktlehrgang in Magdeburg. Da ich bereits für unsere Dojowebseite einen Bericht geschrieben habe mache ich es mir heute mal leicht und verlinke diesen einfach ;).


In der letzten Zeit ist es hier etwas still um das Thema Iaido geworden. Das bedeutet aber nicht, dass ich nicht trainiert habe – im Gegenteil.

Nach der etwas ambivalenten ersten Prüfung (zum 1. Kyu) sollte es beim nächsten Mal keine Unklarheiten geben. Lange geplant waren wir dieses Wochenende also in Düsseldorf beim Bundeslehrgang III des Deutschen Iaidobundes.

Das Aufgebot an hochkarätigen Senseis war beeindruckend:
Nicola und ich haben uns wie immer abgewechselt und so hatten wir am Samstag beide jeweils eine Trainingseinheit und haben jeder die Hälfte der ZNKR-Katas geübt – Nicola die erste, ich die zweite.



Dann war es endlich soweit – unsere erste Danprüfung stand an. Ca. 30 Minuten zuvor wurden die Katas bekannt gegeben, die wir zeigen sollten:
Klasse, bis auf die erste, die ohnehin obligatorisch ist, war keine sitzende Kata dabei. Da ich mir beim Karatetraining in Münster am letzten Freitag mal wieder den Fuß verletzt hatte (dieses Mal zum Glück nur leicht) war mir das sehr recht.
Jeweils 3 Iaidoka traten vor insgesamt 8 Prüfer und zeigten Ihre Katas. Beim 1. Dan gab es daher drei Gruppen. Nicola war in der zweiten, ich war in der letzten.
Ich muss zugeben, dass ich trotz der vielen Prüfungen, die ich nunmehr abgelegt habe, aufgeregt war. Mein Programm hab ich fast im Autopilot abgespielt – trotzdem konnte ich noch auf ein paar Kleinigkeiten achten, die im Training davor als wichtige Punkte angemerkt wurden.



Kurz und knapp – wir haben beide bestanden und tatsächlich hat ein Drittel der Prüflinge nicht bestanden (in den höheren Dangruppen sogar deutlich mehr). Angela von der Geesst, die in der Prüfungskommission saß hat zudem das Reiho aller ersten und zweiten Danprüflinge kritisiert. Genauso muss eine Prüfung aussehen. Man muss durchfallen können und Feedback bekommen.
Im Nachgang wurden wir beide von relevanten Leuten für unsere Prüfung gelobt. Nicola sogar von Sensei Angela selbst. Das fühlt sich nun komplett anders an als die etwas merkwürdige Prüfung zum 1. Kyu vor etwas mehr als einem Jahr.
Abends ging es wie üblich ins Restaurant und am nächsten Tag stand für jeden von uns noch jeweils eine Trainingseinheit auf dem Plan. Und hier hatte ich die Gelegenheit, mir von Sensei Angela die wichtigen Punkte beim Reho erklären zu lassen – also das, was sie am Vortag kritisiert hatte. Und ja, da habe ich einiges erkannt, dass ich bei der Prüfung nicht ganz exakt ausgeführt habe.
Der Lehrgang endete mit einer Vorführung des Kaders und dann ging es wieder für gut 6 Stunden auf die Autobahn.
Zusammenfassend war das ein großartiges Wochenende. Wir haben viele neue Leute kennengelernt, hatten einen tollen Lehrgang mit viel Feedback und haben unsere erste Danprüfung im Iaido gut bestanden.
Und für die Karateka unter den Lesern – Ich würde den ersten Dan im Iaido so ungefähr auf eine Stufe mit dem 4. oder 3. Kyu im Karate stellen.

















