Unglaublich, wie schnell diese Veranstaltungen immer vorüber sind. Heute gab es noch einmal ein Training bei Shihan Seizo Izumiya. Jitte war es nie und wird wohl auch nie meine Lieblingskata werden ;). Das Training aber war wieder sehr gut und auch unterhaltsam. Izumiya-Sensei hat ausführlich gezeigt, wie die einzelnen Techniken zu verstehen sind. Ganz früher wurde die Kata mit dem Bo ausgeführt. Das ergibt sehr viel Sinn. Später hat man sich Bo-Abwehr vorgestellt – laut Izumiya-Sensei (der selbst auch Bo-Jitsu trainiert) ist das völlig unrealistisch, wenn jemand diese Waffe versteht und man möge sich einen unbewaffneten Gegner vorstellen. Das hat in der Anwendung auch sehr gut funktioniert.
Das Kata Spezial 2026 in Bad König war geprägt von gutem Training, Regen und einer sehr guten Organisation. Wir hatten viel Spaß und haben viel gelernt. Vielen Dank an das Ausrichterdojo Shotokan Karate Bad König. Es war großartig!
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Trainingsnotizen
Erste Einheit: Jitte bei Seizo Izumiya
langsame Bewegungen der Kata dauern 5 Sekunden!
Jitte ist die Kata der Körperverdrehung
Anwendung der ersten Sequenz:
Angriff Jodan-Zuki
Block mit Kaki-Uke + Pressblock (selber Arm) und Schlag gegen von unten gegen das Ellenbogengelenk (linker arm) + Heisu-Uchi (von innen) + Schritt nach vorn und Wurf
nach Jodan-Tate-Shutu-Uke obere Hand nach innen drehen (Handrücken zeigt nach vorn), dabei aufstehen und in einer „Wellenbewegung“ („wie Nike-Symbol) in den Konter nach vorn gleiten
Auch heute gibt es nur die Trainingsnotizen und Bilder, aber keinen langen Text.
Das Einzige, was ich kurz hervorheben möchte ist, dass laut Sensei Seizo Izumiya im Zuge der JKA-Standardisierung viele gefährliche Techniken aus den Katas durch weniger gefährliche ersetzt wurden – ein Grund mehr, auch die älteren Versionen zu trainieren und weiterzugeben!
Oss und bis morgen.
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Trainingsnotizen
Erste Einheit: Gojushiho Sho bei Thomas Schulze
die ganze Zeit Zanshin und Körperspannung
Mae-Geri und Schritt aus der Hüfte starten
seitlicher Shuto-Uke ordentlich an der Schulter ausholen und Tendenz mehr nach vorn als zur Seite
Wendung in KB mit Gedan-Shuto-Uke wird von der Hüfte getrieben.
nach Shuto-Uchi Druck nach vorn und Arm nur leicht umsetzen
Zweite Einheit: Gojushiho Dai bei Seizo Izumiya
vor erster Technik Schwerpunkt absenken und ab dann bis (fast) zum Schluss halten – insbesondere beim Neko-Ashi-Dachi
Ausholbewegung Ippon-Nukite neben dem Ohr – Ellenbogen zeigt nach unten, andere Hand gedan
Ziel des Ippon-Nukite heute: Leiste (früher: Auge oder Kehlkopf)
Die Kata wurde „entschärft“ – die besonders gefährlichen Techniken durch weniger gefährliche ersetzt!!!
Organisatorisch ist das diesjährige Kata Spezial für uns perfekt. Zwischen Nicolas und meiner ersten Einheit ist eine Pause, so dass wir ganz in Ruhe Frühstücken können. So auch heute.
Für mich ging es in der nach dem Kaffee los mit Kanku Sho bei Sensei Toribio. Ich muss hier glaube ich nicht mehr erwähnen, dass ich seine Art sehr mag. Klar deutlich stringent mit Fokus auf Form und Exaktheit. Die Kata sind wir insgesamt 12 oder 15 Mal gelaufen – immer in Dreiergruppen (zweimal locker, einmal stark). Dazwischen gab es Detailinfos und am Ende noch eine kleine Partnerübung.
Für Toribio-Verhältnisse war es ein lockeres Training. Ich hab aber ordentlich Gas gegeben und war so am Ende doch gut durchgeschwitzt.
Nach der Mittagspause stand in der zweiten Einheit die Kata Bassai Sho bei Sensei Julian auf dem Plan. Auch dieses Training endete mit einer schönen Partner-Kombi.
Vom Training bin ich dann direkt in die urige Bodenwald-Therme gefahren und habe dort Nicola und Belana getoffen. Nach einem etwas enttäuschenden Abendessen in der Therme gab es am Festzelt dann noch einen ordentlichen griechischen Teller.
Obligatorisch – seriös… und irre!
Morgen geht es weiter mit Gojushiho Sho und Dai.
Oss und bis morgen.
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Trainingsnotizen
Erste Einheit: Kanku Sho bei Toribio Osterkamp
nach Yoko-Uchi-Uke und Gedan-Barai Technik locker aus dem Handgelenk und KEIN Nakadaka-Ippon-Key!
deutliches Hiki-Ashi bei allen Fußtechniken der Kata
nach dem zweiten Morote-Zuki in KB linken Fuß unter den Schwerpunkt setzen (nicht ganz mittig), linken Arm zum Age-Uke (offene Hand), dann rechten Fuß nach vorn zum KK und rechte Hand nach unten (vereinfachte Stockaufnahme)
nach Stockaufnahme etwas vorgleiten in Fudo-Dachi (früher KK)
vor ddem ersten Sprung – Ausholbewegung Chudan (kein Abknicken des Oberkörpers mehr)
erster Sprung schnell und niedrig
zweiter Sprung in KK mit Gedan-Shuto-Uke direkt auf die gleiche Zählzeit
Zweite Einheit: Kanku Sho bei Julian Chees
erste Bewegung – eher reinfallen (früher Knie hochreißen)
nach dem zweiten Manji-Uke beim Shuto-Uke in KK das linke Bein NICHT mehr unter den Schwerpunkt setzen sondern das rechte Bein direkt nach vorn bewegen (eine Bewegung)
Der erste Tag ist Geschichte. Er war lang und da es schon spät ist gibt es heute nur ein paar Bilder und Trainingsnotizen.
Oss und bis morgen.
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Trainingsnotizen
Erste Einheit: Tekki bei Thomas Schulze
Übersetzen: 5 Zehen aufsetzen, nicht schräg laufen
Tekki Shodan:
Heishu-Uke im letzten Moment drehen, etwas von oben
Gedan-Barai aus Koshi-Kamae etwas ausholen, Hüfte intensiv einsetzen
Tekki Nidan: Morote-Uke unterstützende offene Hand fast am Handgelenk
Tekki Sandan:
deutlicher Hüfteinsatz bei den ersten beiden Techniken
Uraken statt Ura-Zuki
Zählzeit nach erstem Kiai nur Blickwendung
Kata-Bunkai für erste Sequenz – Angriffe:
vor in ZD mit Chudan-Oi-Zuki (Uchi-Uke)
im Stand Chudan-Gyaku-Zuki (Uchi-Uke & Gedan-Uchi)
im Stand Chudan-Oi-Zuki (Tetsui-Uke)
im Stand Jodan Gyaku-Zuki (Ausholbewegung + Uraken)
im Stand Chudan-Oi-Zuki (Koshi-Kamae mit offener Hand, Gleichgewicht brechen + Öffnen und Arm verdrehen & Zuki)
Zweite Einheit: Chinte bei Jean Piere Fischer
bis zur dritten Technik keine echte Pause
von Morote-Uke in Morote-Gedan-Barai in Tsuro-Dachi eine fließende Bewegung (Te-Ashi-Doji)
Das erste von leider in diesem Jahr nur zwei Gasshukus steht unmittelbar bevor – das Kata Spezial.
Die Anreise war unerwartet entspannt. Der ganz große Pfingstverkehr startet wohl erst morgen.
Mit der Womo-Reservierung hat es dieses Mal nicht ganz so geklappt, wie geplant. Innerhalb weniger Stunden waren die Plätze vergeben. Wir haben allerdings noch einen der Ausweichplätze ergattern können – etwas außerhalb, ohne Strom und Toilette, dafür aber kostenlos.
Kurz vor der Abreise haben wir dann entdeckt, dass sich direkt neben der Zeltwiese ein großer freier Parkplatz befindet. Wir stehen nun also quasi direkt bei der Gruppe – besser geht es nicht! 😉
Das Festgelände ist wenige Fußminuten von hier entfernt und lieg sehr idyllisch mitten in der Stadt, direkt neben der Therme – besser geht es fast nicht! 😉
Nach der Anmeldung und dem üblichen HALLO haben wir alle gemeinsam gegrillt – ein schöner Start in das Kata Spezial 2026.
Morgen geht es los mit Tekki bei Sensei Thomas Schulze.
Oss und bis morgen.
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Heute war ich mal wieder in Annaberg beim Karatelehrgang mit Sensei Axel. Dieses Mal konnte ich leider nur an der ersten Einheit teilnehmen, aber auch diese hielt bereits wieder einige Bonbons bereit.
Nach „ABS“-Training 😉 ging es primär um Stellungen. 18 Stück gibt es im Shotokan-Karate. Sehr anschaulich hat Sensei Axel dargestellt, wie die Stellungen auseinander hervorgehen.
Das Training endete mit Happo-Kumite und das hat in meiner Gruppe mal wieder so richtig Spaß gemacht.
Auch wenn ich die beiden verbleibenden Einheiten verpasst habe, hat sich das Training bei Sensei Axel wie immer sehr gelohnt.
Trainingsnotizen
„ABS“
P1 und P2 bilden Brücke (Fuß and Fuß), P3 macht Mae-Geris darüber
P1 schleudert Obi vertikal vor sich im Kreis, P2 muss Zuki an P1 treffen, ohne vom Gürtel berührt zu werden
P1 schleudert zwei zusammengebundene Obis im Kreis, alle anderen stehen in Jiyu-Gamae und springen drüber
P1 liegt auf dem Boden und hält Ende des Obis, P2 hält anderes Ende, P2 schleift P1 über den Boden auf die andere Hallenseite, P1 versucht durch Ranziehen vorher P2 zu erreichen
„Gürtelohren fangen“ (Randori)
P1 und P2 pressen Soto-Uke gegeneinander (in ZD) und versuche den anderen mit der anderen Hand locker zu treffen, ohne den Soto-Uke-Druck zu reduzieren
Stellungen
18 Stellungen
aus Uchi-Hachi-Dachi in Zanshin-Dachi: ein Fuß eine Fußlänge nach vorn (Ferse und Zeh auf einer Linie)
aus Zanchin-Dachi in Hangetsu-Dachi
Sochin-Dachi:
45° Kiba-Dachi
Schwerpunkt in der Mitte
Fegen
P1 ist nur Ziel
Übung 1:
P2 gleitet vor mit Kizami-Zuki
P2 gleitet zurück mit Ashi-Barai (vorderer Fuß) in der Bewegung
Übung 2:
P2 geht vor mit Oi-Zuki
P2 geht zurück und hakt dabei den vorderen Fuß nach außen an der Fessel von P1 ein und fegt
Happo-Kumite
Variante 1:
alle starten in Yoi
einer macht Kiai, geht ZURÜCK in die Kampfstellung und greift dann direkt an
Verteidiger dreht zum Gegner, geht dabei zurück in Kampfstellung und verteidigt
Variante 2: wie 1 aber es wird der Angreifer mit Nummer angesagt
Zum nunmehr vierten Mal war André in Freital – zum Internationalen Budoseminar vom 14. bis zum 15.03.2026. Aber wer glaubt, dass es irgendwann langweilig wird, der irrt gewaltig!
Ganz grundsätzlich lief das Training nach einem ähnlichen Muster wie immer. Grundlagen (Kihon) als Vorbereitung und dann eine neue, Assai-Kata mit ungewohnten Technikkombinationen, die Schritt für Schritt zusammen mit passenden Partnerübungen erlernt wird.
Nun – laut André gibt es an die 50 Assai-Katas! Das wird also wohl noch sehr viele Male nicht langweilig werden!
Da ich mich natürlich mit Nicola abgewechselt habe, konnte ich jeweils eine Einheit (2 Stunden) am Samstag und Sonntag trainieren.
Ein guter Teil der Grundlagen waren die Stellungen Kiba-Dachi, Shiko-Dachi und Zanchin-Dachi und „Juni“-Zuki. Letzterer ist vergleichbar mit dem Mawashi-Zuki, kommt aber mehr aus der Schulter und wird geschnappt (schnell) ausgeführt. Die Technik funktioniert in der Anwendung sehr ähnlich dem Haito-Uchi, bei dem man ggf. schön um die Deckung des Gegners herumkommt.
In der Kata „Maizuru Dai“ kamen all diese Dinge dann wieder – nicht, dass ich den Ablauf der Kata am Ende drauf gehabt hätte … dafür haben mir zwei Einheiten und Zeit danach zum Rekapitulieren gefehlt. 😉
Wie immer war der Lehrgang großartig. Ich hatte Spaß und habe nun mal wieder ein paar blaue Flecke.
Danke André für das tolle Training, dass sich am Montag Abend in Freital für mich noch einmal (gut drei Stunden) fortgesetzt hat.
Einen schönen Bericht mit Video gibt es auch auf unserer Dojowebseite:
Heute waren wir mit 6 Schülern beim Stützpunktlehrgang in Magdeburg. Da ich bereits für unsere Dojowebseite einen Bericht geschrieben habe mache ich es mir heute mal leicht und verlinke diesen einfach ;).
In der letzten Zeit ist es hier etwas still um das Thema Iaido geworden. Das bedeutet aber nicht, dass ich nicht trainiert habe – im Gegenteil.
Nach der etwas ambivalenten ersten Prüfung (zum 1. Kyu) sollte es beim nächsten Mal keine Unklarheiten geben. Lange geplant waren wir dieses Wochenende also in Düsseldorf beim Bundeslehrgang III des Deutschen Iaidobundes.
Das Aufgebot an hochkarätigen Senseis war beeindruckend:
Takau Momiyama – Kyoshi 7. Dan
Sylvia Ordynsky – Kyoshi 7. Dan
Rudi Müller – Kyoshi 7. Dan
Peter Röder – Kyoshi 7. Dan
Angela von der Geesst – Renshi 7. Dan
Oliver Bischoff – Renshi 7. Dan
Robert Völkmann – Renshi 6. Dan
Udo Schneeweiß – 6. Dan
Felice Brandi – 6. Dan
Nicola und ich haben uns wie immer abgewechselt und so hatten wir am Samstag beide jeweils eine Trainingseinheit und haben jeder die Hälfte der ZNKR-Katas geübt – Nicola die erste, ich die zweite.
Dann war es endlich soweit – unsere erste Danprüfung stand an. Ca. 30 Minuten zuvor wurden die Katas bekannt gegeben, die wir zeigen sollten:
Mae
Kesa Giri
Sanpo Giri
Ganmenate
Soe Te Zuki
Klasse, bis auf die erste, die ohnehin obligatorisch ist, war keine sitzende Kata dabei. Da ich mir beim Karatetraining in Münster am letzten Freitag mal wieder den Fuß verletzt hatte (dieses Mal zum Glück nur leicht) war mir das sehr recht.
Jeweils 3 Iaidoka traten vor insgesamt 8 Prüfer und zeigten Ihre Katas. Beim 1. Dan gab es daher drei Gruppen. Nicola war in der zweiten, ich war in der letzten.
Ich muss zugeben, dass ich trotz der vielen Prüfungen, die ich nunmehr abgelegt habe, aufgeregt war. Mein Programm hab ich fast im Autopilot abgespielt – trotzdem konnte ich noch auf ein paar Kleinigkeiten achten, die im Training davor als wichtige Punkte angemerkt wurden.
Kurz und knapp – wir haben beide bestanden und tatsächlich hat ein Drittel der Prüflinge nicht bestanden (in den höheren Dangruppen sogar deutlich mehr). Angela von der Geesst, die in der Prüfungskommission saß hat zudem das Reiho aller ersten und zweiten Danprüflinge kritisiert. Genauso muss eine Prüfung aussehen. Man muss durchfallen können und Feedback bekommen.
Im Nachgang wurden wir beide von relevanten Leuten für unsere Prüfung gelobt. Nicola sogar von Sensei Angela selbst. Das fühlt sich nun komplett anders an als die etwas merkwürdige Prüfung zum 1. Kyu vor etwas mehr als einem Jahr.
Abends ging es wie üblich ins Restaurant und am nächsten Tag stand für jeden von uns noch jeweils eine Trainingseinheit auf dem Plan. Und hier hatte ich die Gelegenheit, mir von Sensei Angela die wichtigen Punkte beim Reho erklären zu lassen – also das, was sie am Vortag kritisiert hatte. Und ja, da habe ich einiges erkannt, dass ich bei der Prüfung nicht ganz exakt ausgeführt habe.
Der Lehrgang endete mit einer Vorführung des Kaders und dann ging es wieder für gut 6 Stunden auf die Autobahn.
Zusammenfassend war das ein großartiges Wochenende. Wir haben viele neue Leute kennengelernt, hatten einen tollen Lehrgang mit viel Feedback und haben unsere erste Danprüfung im Iaido gut bestanden.
Und für die Karateka unter den Lesern – Ich würde den ersten Dan im Iaido so ungefähr auf eine Stufe mit dem 4. oder 3. Kyu im Karate stellen.
(Trainings-)notizen
Im Iaido gibt es kein Drehen auf der Ferse!
Wichtige Punkte beim Reiho
„Das Reiho ist die Visitenkarte des Iaidoka“ … der erste Eindruck – Zanshin!!!
Beginn (Herantreten und Shomen-Ni-Rei):
natürlich nach vorn treten
Schultern hängen
Wechsel in und aus ordentlichen Musubi-Dachi
rechter Mittelfinger liegt natürlich auf der Seitenfalte des Hakama
Ca. 30° tief verbeugen
Schwert hängt (Tsuka am Hüftknocken, Tsuka Gashira zeigt zur Körpermitte
Zeigefinger liegt gerade auf der Tsuba
Verbeugung bei To-Rei
Ellenbogen berühren den Boden und die Knie
EINE flüssige Bewegung
Rücken und Nacken sind gerade (Blick zum Schwert)
Ablegen des Schwertes
linke Hand ca. eine Faustbreit vom Ende der Saya entfernt (Anfang)
Mitte des Schwertes = Körpermitte (Anfang und Ende)
nach der Verbeugung gehen beide Händer gleichzeitig zum Schwert (Anfang)
Ende
linke Hand auf dem Oberschenkel während die rechte Hand das Sageo löst
linke Hand am Gürtel während rechte Hand das Schwert ablegt -> dann beide Hände auf den Oberschenkel
Am letzten Gasshukutag gab es noch einmal drei Trainingseinheiten. Los ging es mit der Kata Kanku Sho bei Toribio Osterkamp. Hier gibt es einige kleinere Änderungen bezüglich der JKA-Standardisierung und eine wie ich finde recht große.
Toribio fragte in die Runde, wie viele Sprünge es in der Kanku Sho denn gäbe. Wohl wissend, dass viele den „Sprung“ in den tiefen Kokutsu-Dachi mit Gedan-Shuto-Uke nicht als Sprung auf dem Schirm haben, habe ich also drei Finger gezeigt. Daraufhin sollte ich sie aufzählen und direkt vorführen – nichts leichter als das 😅. Zum Glück geht es beiden Füßen inzwischen deutlich besser und so hab ich mich denke ich nicht blamiert und ein zustimmendes Nicken erhalten 😉. Doch dann kam das große ABER. Der große Sprung, an den wohl jeder zuerst denkt, wenn es um Kanku Sho geht, ist keiner mehr. Stattdessen soll nur noch der Mikazuki-Geri in die Hand gefolgt von einer schnellen Drehung in die Endposition erfolgen. Diese Änderung ist mir tatsächlich völlig neu. Zwar war mir in Tschechien durchaus aufgefallen, dass keiner der Trainer den Sprung ausgeführt hat, ich hatte aber angenommen, dass sie nur den Fokus jeweils nicht darauf legen wollten. Beim „Kaffee-Talk“ zum Thema Kata-Standardisierung meinte jemand, dass die meisten Änderungen auf das Alter der großen Meister zurückzuführen seien. Spätestens an dieser Stelle scheint mir diese Theorie durchaus plausibel. Ich finde dass die Kata damit ein ganz wichtiges Alleinstellungsmerkmal verloren hat. Der Sprung war zudem eine gute Vorbereitung auf den nochmals krasseren solchen in der Unsu. Schade!
Das Training bei Toribio war trotzdem wie immer großartig.
Der Dojoleitertag am 07.03.2026 findet übrigens in Berlin bei unseren Freunden vom Tonbo-Dojo statt. Schade, dass die Bereitschaft unseres Dojos, den Tag in Bannewitz auszurichten, vom DJKB vollständig ignoriert wurde.
In den letzten beiden Einheiten standen noch einmal die beiden japanischen Instruktoren „Taniyama Takuya“ und „Hirose Hikaru“ vorn. Bei Taniyama-Sensei ging es erneut intensiv um Technik während in der letzten Einheit Kumite im Vordergrund stand.
Nach dem letzten Training haben wir dann schon einmal den Pavillon abgebaut und nach einer richtig guten Pizza ging es zur Anschluss-Party.
Das DJKB-Gasskuku 2025 war wirklich gut organisiert. Der Ort selbst war sagen wir OK, aber das Event war der Hammer. Das Training, die Hallen, die Versorgung, die neuen Kaffee-Talks – das alles hat richtig viel Spaß gemacht. Vielen Dank an den TV-Wehen für die Ausrichtung in diesem Jahr.
nach Gedan-Barai und Yoko-Uchi kein Gedan-Barai sondern große Armbewegung nach unten
Koshi-Kamae vor Morote-Zuki höher (etwa Brusthöhe)
Stockabwehr nun direkt (wie in Meikyo): linken Fuß unter den Schwerpunkt setzen und dabei mit dem linken Arm bereits den Jodan-Block ausführen, dann den rechten Fuß nach vorn und mit der rechten Hand Gedan-„Block“
„Stich mit dem Stock“ nicht mehr in KK sondern in sehr schmalen Fudo-Dachi
180°-Sprung ist KEIN Sprung mehr sondern Mikazuki-Geri in die Hand + schnelle Drehung nach hinten und unten. Direkt im Anschluss „Sprung“ in sehr tiefen KK mit Gedan-Shuto-Uke (alles auf eine Zählzeit)
Heute war der bisher mit Abstand anstrengenste Tag. Zum einen war es deutlich wärmer als an den Tagen zuvor und zum anderen gab es Nijushiho-Training bei Thomas Schulze, Beingedächtnisstraining (unter anderem) bei Toribio Osterkamp und Reaktionstraining bei Pascal Senn.
Aus allen Trainings konnte ich viel mitnehmen und werde es in den kommenden Trainings im Dojo einbauen 😏
Im Anschluss fand der längste „Kaffee-Talk“ dieses Gasshukus statt. Zusammen mit Andreas Klein wurde über das Thema Karate zur Verteidigung und Kata diskutiert. Auch hier gab es die ein oder andere gute Anregung.
Dann ging es zum traditionellen Gasshuku-Essen mit der Campinggruppe.
Ich muss sagen, dass ich heute den bisher größten Spass hatte. Und übrigens – meinem linke Fuß geht es deutlich besser.
Arm beim Hebel der ersten Sequenz nicht vollständig an
Yoko-Geri direkt treten – weniger anziehen als die üblich
Blick immer nach vorn
Block nach Morote-Zuki nur mit der rechten Hand
Age-Empi – Arm und Hüfte lange hinten halten
Zweite Einheit bei Toribio Osterkamp
Partnerübung (P1 vorn, P2 Mitte, P3 hinten)
P1: Angriff vor in ZD mit Jodan-Oi-Zuki
P2: zurück in ZD mit Age-Uke + Yoko-Empi (gleicher Arm) + Mawashi-Empi (anderer Arm) + Age-Empi (anderer Arm) + Gegnerarm mit rechts am eigenen Kopf vorbeiführen + Otoshi-Empi auf den Rücken von P1
P3: Angriff vor in ZD mit Oi-Zuki
P2: direkt in der Wendung Age-Uke (Stellung nun spiegelseitig zu P3) + Yoko-Empi (gleicher Arm) + Mawashi-Empi (anderer Arm) + Age-Empi (anderer Arm) + Kopf greifen und diagonal nach unten ziehen + Otoshi-Empi auf den Rücken von P3
Ushiro-Ashi-Mae-Geri 1x, 2x, 3x, … 10x (links und rechts)
Dritte Einheit Pascal Senn
Partnerübung in Shizentai
P1 greift fortwährend zügig an (Jodan-Zuki, Chudan-Zuki, Haito-Uchi)
P2 blockt frei
Partner-Reaktionsübung aus Shizentai
P1 nimmt Kampfhaltung (Rechts- oder Linksauslage) ein
P2 reagiert und nimmt gleiche Auslage ein
P1 verändert die Distanz (nach vorn oder hinten)
P2 reagiert und greift an (Kizami- und Gyaku-Zuki)
P1 verändert die Position (nach links oder rechts)
P2 reagiert und nutzt die Verkürzung der Distanz für entgegengehende Technik (z.B. Mawashi-Geri bzw. Ushiro-Geri oder Ushiro-Uraken-Uchi)
Kaffee genießen, Impulse mitnehmen – Karate als Selbstverteidigung mit Andreas Klein
Arm strecken (Ausholen) = „Abstandhalter“
in den Katas sind alle Distanzen zu finden (Weit-, Mittel, Nah-, Infight)
Nakadaka-Ippon-Ken – Nah-Distanz und Infight
Beliebige Kata hernehmen und überlegen, wogegen die ersten 5 Techniken helfen könnten außer gegen Chudan-Zuki
Wie üblich gab es heute nur zwei planmäßige Trainingseinheiten.
In der ersten ging es um die Kata Sochin bei Taniyama Takuya. Nachdem ich mich beim letzten Mal etwas zu weit links hingestellt und beim Reihensortieren in der letzten Reihe gelandet bin, hab ich mich heute in weit nach rechts in die erste Reihe gestellt. Und was soll ich sagen – ich stand am Ende direkt vor dem Sensei in der Mitte der ersten Reihe. Und was soll ich noch sagen, er hat mir zugenickt, nachdem er geschaut hatte, ob seine Übungsidee richtig umgesetzt wurde 😅.
In der zweiten Einheit mit Hirose Hikaru wurde vor allem das Zusammenspiel von Unter- und Oberkörper trainiert.
Beide Trainings waren sehr gut und lehrreich.
Was ich aber bereits bei der Begrüßung vor der ersten Einheit feststellen musste ist, dass mein linker Fuß den harten gestrigen Mawashi-Geri-Block nicht ganz so gut verkraftet hat. Es ist sicher nur eine ganz leichte Prellung, aber ordentliches Seiza geht gerade nur unter Schmerzen. Irgendwie hab ich es mit den Füßen 🤪. Morgen ist das aber bestimmt schon wieder weg.
Am Nachmittag fand kein Training statt. Eigentlich hatten wir geplant, ins örtliche Schwimmbad zu gehen. Aber das Wetter hat uns etwas veralbert. Als wir losfahren wollten wurde es bewölkt und kühl. Also waren wir stattdessen Eisessen. Kaum waren wir gestartet wurde es auch schon wieder warm. Na wenigstens gab es ein wirklich sehr gutes Eis.
Morgen gibt es wieder drei Einheiten und wenn ich mir den Trainerplan anschaue, dann wird das wohl ein anstrengender Tag.
Auch der zweite Tag begann wie üblich mit der Kata-Einheit. Dieses Mal war Chinte an der Reihe. Andy Klein hat diese für ihn typisch von der kämpferischen Seite betrachtet und in mehrere Teile zerlegt, die einzeln aus dieser Sicht trainiert wurden. Leider war nicht genug Zeit für Partnerübungen.
Nach dem Frühstück ging es für mich mit der zweiten Einheit bei Julian Chees weiter. Hier wurde eine längere Partnerübung bei vielen Partnerwechseln Stück für Stück aufgebaut. Ich hatte bei meinen Trainingspartnern leider nur wenig Glück. Nur die letzten beiden, „der große Thomas“ 😉 und eine ältere Dame, die ich zunächst unterstätzt hatte, waren gute „Gegner“.
In der dritten und für heute letzten Einheit ging es bei Hirose Hikaru unter anderem darum, den Körper in der korrekten Linie zu halten.
Im Anschluss gab es wieder eine Kaffeerunde – dieses Mal mit Marcus Rues zum Thema neue Prüfungs- und Wettkampfordnung. Bereits beim Dojoleitertag wurde das Thema ja besprochen. Hauptpunkt ist, eher mit Jiyu-Kumite zu beginnen. Ab dem 4. Kyu wird neben Jiyu-Ippon-Kumite auch Freikampf im Prüfungsprogramm stehen. Und auch der Kihonteil soll Kombinationen bekommen, die darauf vorbereiten. Das ist eine sehr gute Entwicklung und passt gut dazu, wie wir es bei uns im Dojo bereits seit einer ganzen Weile praktizieren. Zu meiner großen Freude wird der Pflicht-Keri-Konter beim Kihon- und Jiyu-Ippon-Kumite nun doch nicht aus dem Prüfungsprogramm entfernt.
Nach dem Talk ging es noch kurz zum Essenshoppen und dann wurde in großer Runde gegrillt. Dabei sind drei unserer Schüler, die zum ersten Mal beim Gasshuku dabei sind, ihre traditionelle neu gelernte Kata (in diesem Fall Tekki 1) gelaufen.
Nun gehts ins Bett, denn morgen geht es schon wieder um 7 Uhr (UM SIEBEN UHR) los 😉.
Eine Stunde vor dem Aufstehen – um 7 Uhr (UM SIEBEN UHR) stand ich bei Julian Chees in der ersten Kataeinheit. Das Thema war Gojushiho Dai. Wenn ich mich nicht irre hat Julian damit im letzten Jahr in Japan gewonnen.
Dann gab es erst einmal Frühstück.
In der zweiten Einheit hab ich zum ersten Mal bei Taniyama Takuya trainiert. Er hat einen sympathischen Eindruck gemacht und überwiegend Grundlagentraining mit Übungen zur Masseverschiebung und Kontraktion/Expansion gemacht.
Die letzte heutige Einheit fand beim Nationnalcoach Thomas Schulze statt. Neben dem inzwischen üblichen (nichts desto weniger guten und wichtigen) „Pushen“-Training, wurde im zweiten Teil eine coole Partnerübung aufgebaut.
Nach meiner letzten Einheit fand in der Mensa „Kaffee genießen, Impulse mitnehmen“-Gespräch mit Pascal Senn zum Thema „JKA-Kata-Standards in den Heian und Sentai Katas“ statt. Demnächst gibt es vom DJKB Videos zu den Änderungen und vielleicht auch Listen zu den einzelnen Katas.
Der Tag endete mit einem Ländervergleichskampf und tollen artfremden Vorführungen (Rhönrad und Judo) – eine gelungene Sache.
Dann gab es Abendessen und nun gehts gleich ins Bett. Schließlich steht morgen früh um 7 (UM SIEBEN) die nächste Kataeinheit auf dem Programm.
Der Weg von Bannewitz nach Taunusstein führte uns nahezu an Büdingen vorbei. Die Anreise zum diesjährigen Gasshuku ließ sich also perfekt mit einem Besuch bei meiner Tante und meiner Cousine verbinden. Von dort waren es nur noch gut eineinhalb Stunden.
Der Camperplatz ist super – genug Platz für Mobil und Pavilion und die Zeltwiese schließt sich direkt an. Bis zur Halle und dem Festgelände sind es wenige Minuten. Und natürlich sind bereits viele bekannte und gemochte Menschen hier.
Das macht alles einen sehr guten und gut organisierten Eindruck.
Die Planung der Trainingseinheiten gefällt mir allerdings so gar nicht. Früh um 7 (UM SIEBEN UHR) habe ich meine erste Einbeit. Das wird hart. Also geht es heute zeitig ins Bett. Kurz nach 6 klingelt ja schon der Wecker 😅
Relativ spontan haben wir uns heute entschieden, bereits nach der Kataeinheit die Heimreise anzutreten. Für mich gab es daher heute kein Training mehr. Das ist aber nicht so schlimm, da die letzte Einheit beim CZ-Gasshuku eigentlich immer Teamkata bedeutet. Das war nie so richtig mein Ding.
Auf der Heimheise haben wir kurz in Ústí halt gemacht und uns noch ein letztes Mal leckers tschechisches Essen gegönnt.
Das diesjährige CZ-Gasshuku war in doppelter Hinsicht kürzer als alle vorherigen. Zum einen sind wir später angereist und zum anderen haben wir uns tageweise bei der Kata-Einheit abgewechselt.
Trotzdem war es eine tolle Woche mit vielen kleinen neuen Impulsen.
Als Nächstes steht in zweieinhalb Wochen das DJKB-Gasshuku auf dem Programm.
Tag drei hielt wieder drei Trainingseinheite für mich bereit. Mit Kanku Sho bei Hirose Hikaru ging es los. Durch einige Kihonkombis und Partnerübungen wurde gut auf die Kata eingestimmt.
Teil zwei war mein Hightlight des Tages – Techniktraining bei Naka Shihan. Thema war unter anderem Soto- vs. Uchi-Uke. Letzterer würde oft als schwer anwendbar wahrgenommen, in den Shotokan-Katas hat er aber eine deutlich größere Bedeutung als der Soto-Uke. (Wenn ich mich nicht irre kommt letzterer nur in der Bassai Dai und der Unsu vor.) Man müsse also wohl davon ausgehen, das der Uchi-Uke den alten Meistern wichtiger erschien. Entsprechend gab es viele Übungen und interessante Details zum Uchi-Uke. Mein regelmäßiges Hauptargument für den Soto-Uke, dass er, wenn er hart ausgeführt wird, Block und Konter in einem ist, war erfreulicherweise auch Thema. Schlussendlich bin ich noch immer Team Soto-Uke 🙂 .
Die letzte Einheit bei Hakizume Kaishi führte mit diversen Vorübungen ganz allmählich an Unso heran und die geübten Kumitevariationen werden sicher Einzug ins Tameshiwari-Training finden.
Nach dem Training war Sayonara-Party. Sagen wir mal so – beim nächsten Mal gehen wir woanders essen und tauchen da einfach etwas später auf 😉 .
Morgen gibt es für mich noch eine letzte Trainingseinheit und dann ist das für uns etwas verkürzte CZ Gasshuku 2025 auch schon wieder Geschichte.
Uchi-Uke scheint schwieriger anzuwenden und schlechter zu funktionieren als Soto-Uke, kommt aber in den Katas deutlich häufiger vor -> war für die alten Meister wohl wichtiger
Hüfte ist beim Soto-Uke zwangsweise hanmi = langsamer Konter (ganzer Körper muss nach dem Block in die Gegenrichtung bewegt werden)
Hüfte beim Uchi-Uke nicht vollständig hanmi drehen = schneller Konter
Ausholbewegung als Vorblock = deutlich schneller
Vorblock und Block als eine Einheit begreifen
Intension des gegnerischen Angriffs erkennen und zeitgleich mit dem Block starten -> Vorblock irgendwann nicht mehr notwendig
gegnerische Intension durch zeitgleich Gegeninitiative stoppen
Block und Konter als eine Einheit begreifen -> Block irgendwann nicht mehr notwendig (Gegner mit dem Konter stoppen, bevor sein Angriff im Ziel ist)
Soto-Uke ist stärker und kann auch als Angriff fungieren
Hangetsu erste Bahn: zusammengehörende Techniken als Einheit betrachten (z.B. Uchi-Uke + Zuki) auf eine Zählzeit
Dritte Einheit bei Hakizume Kaishi
Übung (finale Version): 4x Mae-Geri 90° hinten absetzen mit Gyaku-Zuki
Kumite-Übungsvarianten
Druck bei Gohon-Kumite: Vor mit Block, Zurück mmit Angriff
Distanz bei Kihon-Ippon-Kumite: Angreifer und Verteidiger bewegen sich aufeinander zu (Angreifer initiiert)
Heute gab es für mich zwei Trainingseinheiten. Das Highlight des Tages und des diesjährigen CZ Gasshukus bisher war das Kumitetraining bei Hirose Hikaru – für mich selbst und auch für das Training im Dojo gab es hier diverse Impulse.
Der Tag war verregnet und damit kühl, was leider keinen Einfluss auf die Temperatur in der Halle hatte ;).
Ich muss selbstkritisch feststellen (nicht zum ersten Mal), dass ich von meiner Hochform weit entfernt bin. Da sich mein rechter Fuß aber so ganz langsam zu beruhigen beginnt heißt es bald wieder regelmäßig Joggen.
Morgen bin ich wieder mit der Kata-Einheit an der Reihe. Das bedeutet, dass es um 08:00 Uhr losgeht und 3 Einheiten auf dem Plan stehen.
Erste Einheit: Tekki und Kumite bei Okuma Koichiro
Tekki 1 bis 3 in KD auf der Stelle
Anwendung Tekki 2: Koshi-Kamae + Hiza-Geri + Empi bei Zuki-Angriff
Anwendung 1: Rausgehen und Arm aufnehmen (Koshi-Kamae) + Verdrehen und mit dem Unterarm auf dem Ellenbogen hebeln (Empi)
Anwendungen 2: Rausgehen, Faustinnenseite greifen und verdrehen (Öffnen) + Empi zum Kopf (offene Seite) + Wurf beim Absetzen des Hiza-Geri
Partnerübung Deai vs. Go-No-Sen
Angriff Zuki chudan
Abwehr mit Deai: Druck nach vorn (entgegengehen) Block mit Gedan-Barai (ggf. hart) und gleichzeitig Zuki
Abwehr mit Go-No-Sen: Gewicht nach hinten verlagern + Schritt nach vorn mit Oi-Komi
Zweite Einheit: Kumite bei Hirose Hikaru
erst aus Heiko-Dachi, dann in ZD (Hüfte und Kompression/Expansion):
Tate-Shuto-Uke + Ura-Zuki
Tate-Shuto-Uke + Tate-Zuki
Tate-Shuto-Uke + Choku-Zuki
Jodan-Kizami-Zuki in Heiko-Dachi + Chudan-Oi-Zuki in tiefem ZD (selber Arm, tief eintauchen)
aus Heiko-Dachi:
mit dem rechten Bein vor nach links in ZD mit Jodan-Oi-Zuki und schnell zurück in Heiko-Dachi
mit dem linken Bein vor nach rechts in ZD mit Jodan-Oi-Zuki und schnell zurück in Heiko-Dachi
mit dem linken Bein zurück nach rechts in ZD mit Jodan-Oi-Zuki und schnell zurück in Heiko-Dachi
mit dem linken Bein zurück nach links in ZD mit Jodan-Oi-Zuki und dann schnell zurück in Heiko-Dachi
Happo-Kumite (4 + 1)
Beine von Angreifer undVVerteidiger mmer wechselseitig, damit die Knie nicht kollidieren
bei Bedarf macht der Verteidiger Kiri-kaeshi
Variante 1
P2: Angriff Jodan-Kizami-Zuki, Verteidigung: Age-Uke (Masseverschiebung nach hinten) + Zuki (Masseverschiebung nach vorn)
P4: Angriff Jodan-Kizami-Zuki, Verteidigung: Age-Uke (Masseverschiebung nach hinten) + Zuki (Masseverschiebung nach vorn)
P1: Angriff Jodan-Kizami-Zuki, Verteidigung: Deai mit Age-Uke und Chudan-Zuki
P3: Angriff Jodan-Kizami-Zuki, Verteidigung: Deai mit Age-Uke und Chudan-Zuki
Variante 2:
P2: Angriff mit Suri-Ashi und Gyaku-Zuki, Verteidigung: Otoshi-Uke (Masseverschiebung nach hinten) + Zuki mit dem selben Arm (Masseverschiebung nach vorn)
P4: Angriff mit Suri-Ashi und Gyaku-Zuki, Verteidigung: Otoshi-Uke (Masseverschiebung nach hinten) + Zuki mit dem selben Arm (Masseverschiebung nach vorn)
P1: Angriff Jodan-Kizami-Zuki, Verteidigung: Gyaku-Nagashi-Uke mit der Wendung + Oi-Zuki
P3: Angriff Jodan-Kizami-Zuki, Verteidigung: Gyaku-Nagashi-Uke mit der Wendung + Oi-Zuki
Angriffskombi: vor mit Suri-Ashi und Gyaku-Zuki + hinteres Bein verkürzen mit Kizami-Zuki + vorderes Bein vorsetzen mit Gyaku-Zuki
Nach einer wirklich sehr kurzen Nacht begann das diesjährige CZ Gasshuku für mich um 08:00 Uhr mit der ersten Kataeinheit – Kanku Dai bei Hakizume Keishi.
Ich muss zugeben, dass ich von meiner Kondition zunächst etwas enttäuscht war. Allerdings meinten diverse Leute, dass es ihnen ähnlich gegangen wäre und die überfüllte Halle wohl wenig Sauerstoff hatte. Und tatsächlich sah es in der letzten Einheit beim selben Sensei mit etwa der Hälfte der Teilnehmer dann komplett anders aus. Es mag am Sauerstoff gelegen haben, aber vielleicht hab ich auch einfach nur etwas gebraucht, um auf Touren zu kommen.
Hakizume Keishi ist auf jeden Fall ein sehr guter Trainer mit einer herausragenden Technik. Das Training war anspruchsvoll und hat viel Spaß gemacht.
Zwischen den Einheiten gab es traditionell kalte Kofola und nach dem Training ging es dann lecker tschechisch Essen – Gullasch mit Ködeln. 😁
Da morgen Nicola die Kataeinheit mitmacht geht es bei mir erst um 10:30 Uhr los und es stehen auch nur 2 Trainingseinheiten auf dem Programm.
Mit zwei Tagen „Verspätung“ und einem mit 800 km deutlich längeren Anreiseweg als üblich sind wir nach der Hochzeit des Schwagers heute in Prachatice angekommen.
Auf dem „Campingparkplatz“ haben wir unser Lager aufgeschlagen und direkt Nicole und Norman entdeckt.
Jetzt gilt es schnell einzuschlafen denn morgen geht es um 08:00 Uhr mit der ersten Kataeinheit los.