11. April. 2019 18:10

Kyoto – fünfter Tag

Dieser Post gehört zu meiner Japanreise im April 2019.

Die erste Nacht im Futon“bett“ – also quasi auf dem Fußboden war … interessant. Ich hab mir ja wirklich Mühe gegeben, aber nach einer Stunde Wälzen habe ich aufgegeben und die restlichen drei Futons, die ich noch im Schrank gefunden habe übereinandergelegt. Im Anschluss hatte ich eine sehr erholsame Nacht 😉 .

Apropos Nacht. Hier ist es bereits wieder halb eins – daher fasse ich mich auch heute wieder kurz und lasse mehr die Photos sprechen.

Wie üblich ging es mit Frühstück-To-Go los. Das erste Ziel hieß Kinkaku-ji (Goldener Pavilion Tempel).

Dann ging es direkt weiter zum Kiyomizu Tempel – einer riesigen buddhistischen Tempelanlage.

Im Getümmel habe ich hier leider den Anschluss zur Gruppe verloren. Aber da alle Treffpunkte jeweils gut abgesprochen sind und unser Reiseleiter Schlatt immer genauestens erklärt, wie wir zurückkommen, falls wir uns verlieren, war das kein Problem. Da ich nun nicht mehr auf die anderen warten musste, hatte ich etwas Zeit und habe seit langer Zeit mal wieder einen Geocache gefunden – und was soll ich sagen, er lag am Gründerhaus von Nintendo 😀

Nun ging es zum Training. Und das war heute besonders gut. Wir waren im Dojo der Ottani-Universität und haben 2,5 Stunden (mit mehreren kurzen Trinkpausen) bei den beiden Senseis Nakatsuka und Kato trainiert.

Für die Kinder gab es am Ende wieder Schokolade von uns und dieses Mal haben sogar wir ein paar Süßigkeiten bekommen 😀

Der Tag endete ähnlich wie der gestrige bei leckerem Essen und dem gemeinschaftlichen Bad

Und jetzt … Gute Nacht und bis morgen.

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9. April. 2019 18:16

Tokyo – dritter Tag

Dieser Post gehört zu meiner Japanreise im April 2019.

Der dritte Tag, der letzte in Toyko war unglaublich dicht gepackt mit Erlebnissen.

Frühstück gab es wieder „auf die Hand“ und es ging direkt zum Rathaus, von dem aus man einen gigantischen Blick über die Stadt hat. Hier wird einem erst einmal klar, wie groß und vor allem wie dicht bebaut Tokyo ist.

Danach sind wir in die Innenstadt gefahren – an die berühmte Shibuya Crossing. Hier sind Peggy, Axel, Walther und ich erst einmal ganz gemütlich Kaffeetrinken gewesen. Dann gings zum Shopping 🙂 .

Nicht ganz 2 Stunden später waren wir dann bereits am Sengaku-ji, dem Tempel und Grab der 47 Ronin.

Nach einer ganz kurzen Dusch- und Ruhepause ging es direkt weiter mit Training bei Sensei Naka.

Der krönenden Abschluss war ein gemeinsames Essen mit Sensei Naka und einem seiner Freunde, der kürzlich gereiratet hat. Die Stimmung war unglaublich und das Essen wieder einmal köstlich.

So, das wars für heute im Schnelldurchlauf. Der Leser möge mir die Kürze des Textes verzeihen. Es ist hier bereits kurz vor eins und ich muss jetzt dringend ins Bett.

Morgen geht es nach Kyoto


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8. April. 2019 5:08

Tokyo – zweiter Tag

Dieser Post gehört zu meiner Japanreise im April 2019.

Nach einer sehr guten Nacht bin ich (fast) ohne Wecker munter geworden – eine Seltenheit. Kaffee und ein kleines Frühstück gab es beim Family Mart. Und schon haben wir uns auf den Weg zum ersten Training im Honbu-Dojo der JKA gemacht

Hier bin ich gleich ordentlich ins Schwitzen gekommen. Nach einer kurzen Erwärmung ging es mit etwas Kihon los. Ogane-Sensei hat das ganze Training lang großen Wert auf das Thema Masseverschiebung (Körperverschiebung) gelegt. Das ging schon beim Zuki aus Heiko-Dachi los. Nach einer Partnerübung, bei der es wieder primär darum ging, nicht nur mit den Armen und dem Oberkörper zu arbeiten, sondern mit den Beinen und der Hüfte, ging es mit Kata weiter.

Heian Shodan, Heian Nidan, Heian Sandan, Tekki Shodan und Bassai Dai waren dran. Die meiste Zeit haben wir uns dabei bei der Tekki aufgehalten. Hüfteinsatz, Blickwendung, Nami-Gaeshi waren hier die Schwerpunkte.

Nun werde ich mich eine viertel Stunde ausruhen und dann gehts zum Mittagessen. Am Nachmittag besuchen wir den Meiji Schrein und am Abend gibts noch einmal Training im Honbu-DojoM.

— schnipp — später mehr —

Der Meiji-Schrein ist eine beeindruckende Anlage mitten im Wald – mitten in Toyko. Da lasse ich lieber ein paar Bilder sprechen.

Der Besuch des Shiseikan-Dojos (Bogen), dass sich ganz in der Nähe des Schreins befindet ist etwas anders ausgefallen, als geplant. Leider durften wir, um die Trainierenden nicht zu stören nur aus großer Entfernung zuschauen.

Nach dem Sightseeing ging es dann für 1,5 h in die Innenstadt zum Shoppen. Viel hab ich nicht gekauft (es ist ja erst der zweite Tag), aber eine kleine Erinnerung war dann doch dabei 🙂 .

Nach einer etwas stressigen Kaffeepause (die Zeit saß uns im Nacken) ging es nach einer weiteren Trainingseinheit bei Sensei Ogane, mit der Bahn in einen anderen Teil Tokyos. Ein langjähriger Freund unseres Reiseleiters Schlatt führte uns in ein Restaurant, das wohl kein Tourist jemals von innen gesehen hat. Sowar uriges hab ich lange nicht gesehen. Das Essen war eine Größenordnung besser als das gestrige (das auch sehr lecker war). An den ganzen rohen Fisch kann ich mich wirklich gewöhnen. Eine besonders spannende kulinarische Erfahrung waren Sushi, die mit Wasabi gefüllt waren – allerdings nicht der Paste, die man sonst so kennt. Das fühlt sich an, als würden für einen ganz kurzen Moment Nase und Rachenraum freigebrannt. Aber so schnell und unvermittelt wie das es einen überkommt, so schnell ist es auch schon wieder vorbei – UNGLAUBLICH! Ich weiß nicht mehr, wie viele von diesen Dingern ich gegessen habe, ich bin jetzt jedenfalls süchtig …

Bei großartiger Stimmung (die Gruppe ist toll) haben wir mehr bis kurz vor Mitternacht gesessen und unseren Spaß gehabt.

Morgen geht es zu den 47 Ronin und am Abend steht ein Besuch bei Sensei Naka auf dem Plan.


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27. März. 2019 22:22

Yoko-Geri in Katas

Am heutigen Mittwoch war ich wieder einmal bei Stephan R. in Weinböhla. Ca. einmal im Vierteljahr lädt er zum offenen Spezialtraining und da sein Training immer sehr gut und lehrreich ist, habe ich mir das natürlich nicht entgehen lassen (nachdem das letzte Dank meiner gebrochenen Hand für mich ausfallen musste).

Dieses Mal waren sogar zwei meiner Schüler aus dem Bannewitzer Karatedojo TAMESHIWARI mit von der Partie.

Ich bedanke mich an dieser Stelle nochmals für das großartige Training und ich freue mich bereits auf das nächste Mal.

18. März. 2019 22:45

Noch einmal Training mit André Bertel in FTL

Im Rahmen des montäglichen Dantrainings in FTL konnte ich heute noch einmal bei Sensei André Bertel trainieren.

  • Oi-Zuki
  • Starker Angriff durch Unterstützung des hinteren. Beines
  • Kata (Nijushiho, Bassai Dai)
  • Viele kleine Details

Sieh dir mein Training auf Strava an: https://www.strava.com/activities/2224751911?utm_source=org.wordpress.android&utm_medium=referral

17. März. 2019 22:59

Megawochenende in FTL

Am Wochenende war Sensei André Bertel zum ersten Mal beim Shotokan Karateverein Freital zu Besuch.

Der Lehrgang war von langer Hand geplant und es kann gar nicht deutlich genug gesagt werden, wie großartig organisiert und durchgeführt er worden ist. Mit den Gürtelbadges und den Eintrittskarten für die Party habe ich dabei einen verhältnismäßig kleinen Beitrag geleistet. Vielen vielen Dank daher an dieser Stelle an die vielen Helfer auf dem SKV-Freital. Ihr habt einen Hammerjob gemacht!

Zum Training selbst werde ich jetzt nicht allzu viel schreiben, da ich totmüde bin und in den nächsten Tagen Wochen noch eine ganze Menge für meine diesjährige Japanreise vorzubereiten ist.

Drei Dinge werde ich in künftig konsequent in das Training im Dojo TAMESHIWARI einfließen lassen:

  • den supereffizienten Oi-Zuki (Crazy!)
  • den gravitationsunterstützen Mae-Geri-Konter (mir fällt leider keine bessere Beschreibung ein 😉 )
  • und den Low-Kick-Konter

Was dieses Lehrgangswochenende für mich ganz besonders gemacht hat, war die Möglichkeit, Sensei André auch persönlich etwas besser kennenzulernen. Und mir ist einmal mehr bewusst geworden, wie gut sein Karate und das von Sensei Axel harmonieren.

So, genug geplaudert. Jetzt gibts noch ein paar Bilder.

Viele weitere Photos werde ich in den nächsten Tagen auf der separaten Bilderseite veröffentlichen.

Andere Berichte und Videos

Bericht von Oliver Schömburg:

https://olliwaa.com/kakuyoku-in-freital/

Bericht von Andrea Häusler

Berichte beim Shotokan-Karateverein Freital

UPDATE: Eine Übersicht über diverse Berichte, Videos etc. gibt es in einem separaten Post.