Heute standen 4 Trainingseinheiten auf dem Programm. Und wenn ich 3. – 1. Kyu bin hab ich bei gefühlten 40°C in der Halle etwas mit meinem Schweinehund gekämpft… und gewonnen ?
Nach ca. 5 Stunden Fahrt ging es gestern nach dem Zeltaufbau, dem üblichen Hallosagen und einem kleinen Abendessen zeitig ins Bett.
Denn heute ging es bereits 8:30 Uhr mit der ersten Trainingseinheit los.
Der Plan ist super. Ich kann gemütlich meine eigenen und die Braungurteinheiten mitmachen. Wegen etwas Kopfweh hab ich eine der letzteren heute aber weggelassen.
Der fünfte diesjährige Halbmarathon war eigentlich für letzten Mittwoch geplant. Leider hat es ziemlich stark geregnet und war dazu auch noch recht kalt. Und um ganz ehrlich zu sein kam mir das wegen eines leichten Muskelkaters ganz gelegen. :).
Nächsten Mittwoch gehts zum Kata Spezial, daher kam auch der Tag nicht in Frage. Was soll man also an einem schönen Sonntag Nachmittag anderes sinnvolles machen, als Joggen zu gehen ;).
Dieses Mal haben mich Nicky und Thomas großartig unterstützt. Ich muss nämlich sagen, dass ich die Sonne und die damit verbundene Hitze deutlich unterschätzt habe. Und so sind es auch dieses Mal wieder nur gerade die notwendigen Kilometer geworden. Denn während die Muskeln sich dieses Mal erst recht spät bemerkbar gemacht haben, hat das latente Überhitzungsgefühl doch sehr an der Kondition gezehrt. Nichts desto trotz hat auch Nummer 5 viel Spaß gemacht.
Der heutige Tag war etwas stressig. Arbeiten, Training und dann noch die letzten Vorbereitungen für den morgigen Lehrgang mit Sensei Axel in Bannewitz.
Da mir aber zum ersten Wochenteilziel der Mai-Challenge noch 3 km Joggen fehlten und ich mir den Stress am Lehrgangswochenende nun wirklich nicht geben wollte, bin ich halt noch einmal los.
Nach dem erfolgreichen Abschluss der März-150-Challenge habe ich, vor allem wegen der Japanreise, im April eine Pause eingelegt. Aber nun im Mai geht es wieder los, dieses Mal wird wöchentlich abgerechnet. Das ist der Tatsache geschuldet, dass in der nächsten Zeit viele Lehrgänge und Trainingslager anstehen und ich mich dabei nicht auf tägliche Leistungen committen möchte.
Leider starte ich in der ersten Woche direkt mit einem FAIL. Zu meiner Entschuldigung habe ich sie aber auch erst am 04.05. definiert 😉 .
Hier die Regeln der Challenge
Liegestütze: 600 pro Woche (wenn möglich 4 x 150)
Low Side Plank Leg (aka „Beinspreizer): 300 pro Woche (3 x 2 x 50)
Joggen: min. 15 km pro Woche
Steigere Dich im Laufe des Monats (auf Fäusten, länger halten, mehr am Stück, etc.).
Nachdem ich mir schon den letzten Halbmarathon echt erkämpfen musste, stand heute die große Heiderunde auf dem Plan. Bis zum Berg lief es ganz gut, aber dann war der Wurm drin. Naja, nach gut 10 km habe ich erst einmal unterbrochen und eine Pause gemacht. Dann hat meine Uhr kein GPS-Signal mehr gefunden.
Zusammen mit den gut 2 nicht getrackten km hab ich mein Wochenziel (im Mai jede Woche min. 15 km) damit fast geschafft 🙂
Dieses Wochenende war ich bei meinem ersten DJKB-Instructor-Lehrgang. Dieser fand parallel zur deutschen Meisterschaft in Bochum statt. So konnte ich in den Trainingspausen immer wieder bei den Kämpfen zuschauen.
Am Samstag war ich vom Lehrgang mit Sesei Ochi ehrlich gesagt etwas enttäuscht. Es war ein gutes Training, ohne Frage. Kihon, etwas Freikampf und mit Ausnahme der Jiin wurden alle Katas mindestens einmal gelaufen – einige sogar ura. Aber von einem „Instructor“-Lehrgang hatte ich mir mehr Trainer-bezogene Themen wie Methodik und Didaktik erwartet – ähnlich wie damals beim Kindertrainer-Lehrgang.
Was ich mir vom ersten Tag mitgenommen habe, ist die Erkenntniss, dass ich wieder Defizite beim Ablauf einiger Katas (Gankaku, Jitte, Tekki Sandan, Unsu, Gojoshiho Dai) habe 😉 . Meine Kata-Trainings-Matrix habe ich entsprechend angepasst.
Am zweiten Tag wurde das Training vom Nationaltrainer Thomas Schulze geleitet, während Sensei Ochi Prüfungen zum 3. Dan durchgeführt hat. Hier wurde nun doch etwas mehr Methodik vermittelt, indem verschiedenen Übungen zum Thema Hikite, ansatzloses Starten, Hüfteinsatz und Körperverschiebung, zum Teil mit dem Partner ausprobiert wurden.
Wegen meiner Japanreise und einer kleinen Erkältung fand mein vierter Challgenge-Marathon erst am 1. Mai statt. Die lange Laufpause von fast 4 Wochen hab ich dabei sehr deutlich gespürt. Eine Steigerung zum letzten Mal war leider so gar nicht drin.
Nett war aber, dass wir dieses Mal zu viert unterwegs waren. Neben dem inzwischen schon obligatorischen Alex 😉 waren auch Oli und Thomas mit von der Partie.
Der letzte Tag meiner Japanreise war etwas ruhiger als die vorherigen. Offiziell ging es erst um 11:00 Uhr los. Peggy, Axel, Walther und ich haben uns daher zum ausführlichen und ganz gemütlichen Frühstück getroffen und sind noch einmal „Bummeln“ gegangen. Dabei haben wir ausgiebig eine gefühlt endlos lange Einkaufspassage abgeklappert. Je weiter wir uns ihrem Ende genähert haben, umso weniger Kram gab es und umso authentischer wirkten die angebotenen Waren. Interessanterweise traf das auch auf die Preise zu 😉 . Es scheint, als hätten wir am letzten Tag noch eine Ecke entdeckt, die nicht in erster Linie für die Touristen gemacht ist.
Pünktlich um 11:00 Uhr sind wir dann allesamt mit Taxis zum Okinawa Karate Kaikan – einen riesigen Gebäude, dass von allerlei Kampfkünsten zum Training genutzt wird – gefahren. Nachdem wir das etwas separierte Shihan-Dojo in seiner wunderbar idyllische Umgebung bestaunt hatten, ging es mit dem letzten gemeinsamen Training im Kaikan los. Dabei sind wir abwechselnd jeweils eine Heian- und ihr Gegenstück aus den Sentai-, und am Ende noch einige höhere Katas gelaufen.
Ich konnte dabei die Gelegenheit nutzen und in dieser tollen Umgebung meine nächste Prüfungskata (Chinte) Axels korrigierendem Blick unterwerfen. Die Verbesserungen habe ich wie üblich in der „Axel-Korrekturliste“ festgehalten. Bis zur Prüfung wird das denke ich alles passen.
Das Training war ein großartiger Abschluss des Karateteils der Reise. Da werde ich noch lange von zehren.
Nach dem Duschen und einem kurzen Besuch im angeschlossenen Karatemuseum, ging es an den Strand. Das Wetter war dafür geradezu perfekt. Während wir uns im warmen Pazifikwasser „abgekühlt“ haben, konnten die Gis in aller Ruhe in der Sonne trocknen. Der Strand war übersät von angespülten Korallenstücken. Ich habe einen ganzen Beutel mit den schönsten Stücken eingesammelt. Später musste ich lesen, dass die Einfuhr in die EU untersagt ist. Also bleiben sie leider auf der Insel.
Anfangs hatte ich gehofft, dass wir mehr Zeit für den Strand haben. Aber nach den sehr konzentrierten Erlebnisstagen der letzten zwei Wochen muss ich sagen, dass ich mich hier wohl sehr schnell gelangweilt hätte. Die knapp zwei Stunden waren mehr als genug.
Nachdem Rucksack, Koffer und Seesack gepackt waren, ging es ein letztes Mal in die Gaststätte zum gemeinsamen Abendessen. Abgesehen von der Tatsache, dass der Pflaumenwein mit jedem bestellten Glas dünner wurde – waren die Speisen auch am letzten Abend einfach großartig. Ich denke das leckere Essen werde ich in den kommenden Tagen am meisten vermissen (ich muss unbedingt eine Quelle für diese leckeren Sojaschoten auftun ?️).