Nach der langen Laufpause und der gestrigen kurzen Vorbereitung, ging es heute zum Dresd’ner Nachtlauf.
Gut motiviert (danke Nicky) bin ich ohne große Ambitionen zusammen mit Thomas, locker losgelaufen. Mit einem 6er Schnitt bis zum blauen Wunder (etwa die Hälfte der Strecke) war das konditionell kein Thema. Ab dann hab ich etwas Gas gegeben und war teilweise an der 4-min./km-Grenze. Und auch das hat relativ gut funktioniert.
Alles in allem bin ich zufrieden. Es ist erwartungsgemäß keine Bestzeit geworden, dafür hat mein Knie sich nur marginal beschwert.
Mein letzter Lauf war der Halbmarathon im Juli. Also vor über zwei Monaten. Entsprechend besorgt hab ich dem morgigen Dresd’ner Nachtlauf entgegen gesehen. Leider war es diese zeitlich unmöglich, einen kleinen Reaktivierungslauf hinzulegen.
Besser als erwartet
Um die Muskeln vor dem „großen Tag“ nicht zu sehr zu stressen bin ich also heute nur eine kleine 4-km-Runde gelaufen. Und ich muss sagen, ich war überrascht, wie fluffig das ging.
In der letzten Zeit hab ich das Blog etwas vernachlässigt. Das liegt in erster Linie daran, dass es nicht viel zu berichten gab. Durch meinen Sommerurlaub gefolgt von einer Erkältung, gefolgt von einer Entzündung im Knie ist mein persönliches Training in den letzten Wochen etwas kurz gekommen.
Das ändert sich nun aber wieder.
September-Sally-Challenge
Nach den Squats im August gibts im Oktober nun Sit-Ups. Ziel dabei ist es, die ganze Zeit lang die Körperspannung zu halten – also auch in den „Downs“ nicht abzulegen.
Vom 01.09. bis zum 24.09.2020 hab ich das jeden Tag durchgezogen. Leider musste ich, bedingt durch eine kleine zeitliche Fehlplanung am 25.09. einen FAIL vermelden. Voraussichtlich bleibt das aber eine Ausnahme.
Herbstlehrgang in Bannewitz
Letztes Wochenende konnten wir unseren geplanten Herbstlehrgang mit Sensei Axel im Dojo TAMESHIWARI in Bannewitz durchführen. Nach der ewigen Pause hat sich das richtig gut angefühlt.
Vor einer Weile bin ich einmal im Monat zu Sensei Axel nach Berlin gefahren. Das bedeutete tagsüber ca. 4 Stunden Training im Dojo und anschließend 2 Stunden Training im Verein der Samurai Ryu. Die Zeit hatte ich rausgearbeitet. Es hat sich damals aber herausgestellt, dass das praktisch nicht funktioniert, da ich am Folgetag i.d.R. körperlich nicht zu gebrauchen war 😉 .
Das sich trainingstechnisch nun aber ein paar Änderungen ergeben haben werde ich jetzt doch wieder öfter Abends am regulären Training der Samurai Ryu teilnehmen.
Morgen gehts los 🙂
Dresd’ner Nachtlauf
Auch lauftechnisch war ich in letzter Zeit ziemlich … nun sagen wir „zurückhaltend“. Auch das muss sich wieder ändern. Ich hab ja dieses Jahr auch noch 3 Halbmarathonse (ja so geht der Plural von Halbmarathon) vor.
Am Samstag geht’s aber erst einmal zum Dresd’ner Nachtlauf. Wenn es zeitlich klappt laufe ich zur Vorbereitung vorab noch einmal eine kleine Runde.
Corona – Schlafmittel oder Motivator?
Ein Thema was mir so richtig unter den Nägeln brennt ist die psychologische Wirkung der Pandemie. Viele Wochen war das gesellschaftliche Leben quasi stillgelegt. In Bannewitz hatten wir im Gegensatz zu vielen anderen Dojos das große Glück, recht zeitig wieder eingeschränkt trainieren zu können – und die Bude war voll.
Was mir in den letzten Wochen aber aufgefallen ist, dass statt auf glühenden Kohlen zu sitzen, und jetzt, da es wieder möglich ist so richtig wieder loszulegen, einige in eine Art Lethargie verfallen sind.
Neben der Beteiligung am montäglichen Dantraining ist mir das so richtig beim Kata-Bunkai-Lehrgang mit Andreas Klein am 05.09.2020 aufgefallen. Wo sonst 50 Leute in der Halle stehen waren es nicht einmal 20. Für Nicky und mich war das natürlich toll, da Andreas so mehr auf uns eingehen konnte.
Ich denke, dass bei vielen (?) eine Art Gewöhnung eingesetzt hat. Was mancher (ich ebenfalls) als „Entschleunigung“ begrüßt hat offensichtlich auch seine Schattenseite.
Gebt Euch nicht der Lethargie hin. Ich für meinen Teil lasse mich auch von den vielen Schlaftabletten nicht demotivieren.
Um etwas aufzuholen hab ich eineinhalb Wochen nach dem letzten gleich noch den dritten Halbmarathon 2020 nachgeschoben. Dieses Mal waren Nicky und Marcus mit dabei.
Da ich mich ziemlich fit gefühlt habe und meine beiden Begleiter mit Inline Skates und eScooter unterwegs waren bin ich dieses Mal etwas schneller gelaufen.
Aber natürlich lässt die Kondition gegen Ende hin nach. Wenige Kilometer vor Schluss hat es mich dann noch einmal gepackt und ich wollte unter 2 Stunden bleiben. Also hab ich noch einmal so richtig Gas gegeben. Das war keine gute Idee. So kaputt wie dieses Mal war ich noch nach keinem Halbmarathon. Und für die zwei Stunden hat es am Ende leider auch nicht ganz gereicht. Trotzdem können Zeit und Pace sich durchaus sehen lassen.
Die Hälfte des Jahres ist bereits vorbei und ich bin meinem Plan etwas hinterher.
Also ging es heute mal wieder mit Thomas in den großen Garten. Die Luft war gut nur die Sonne hat doch noch ganz schön runtergebrannt. Aber der Große Garten hat ja nicht nur die Hauptallee. So sind wir dieses Mal schön im Schatten der Bäume gelaufen.
Mit ordentlich Magnesium vorbereitet lief es ganz gut. Tatsächlich hatte ich keinerlei muskuläre Probleme. Dafür haben sich meine Füße, bzw. deren Sohlen irgendwann beschwert. Mit dem Ergebnis bin ich halbwegs zufrieden. Da ist noch Luft.
Im vergangenen Jahr konnte ich leider nicht teilnehmen und 2020 ist nun alles anders. Da der übliche Lauf nicht stattfinden kann, haben wir beschlossen, dass jeder für sich die 5 Kilomenter läuft.
Und damit es nicht zu einfach ist, habe ich mich entschieden, dass bei 29°C direkt nach einer längeren Laufpause zu machen – HEUTE 😉
Das Ergebnis ist entsprechend. Aber ich bin trotzdem sehr zufrieden mit mir. Es war heiß und megaanstrengend. Aber mit Motivation von Nicky haben Thomas und ich es durchgezogen. Und weil ich auf dem „Siegerfoto“ direkt nach dem Lauf so unglaublich elend aussehe, gibt es hier statt dessen eines mit Thomas und mir.
Zum Einstieg gab es eine locker Runde Erwärmungsjoggen.
6,18 km
0:33:21
4:29 min/km
5180 Schritte
Danach ging es direkt weiter mit Karate@Home. Da gestern das Training im Dojo TAMESHIWARI wieder angefangen hat (und das war hammergeil) und ich folglich die Karate@Home-Einheit nicht mitgemacht habe, wurde diese einfach heute nachgeholt. Bei Sensei Juan Carmona Legupin, 6th Dan JKA Spain, gab schönes Uchiwaza-Training ganz nach meinem Geschmack und Kanku Dai war es durchaus auch wert, mal wiederholt zu werden.
Alle Karate@Home-Videos gibt es inzwischen bei YouTube.
Eine gute halbe Stunde später war ich in Freital auf dem Sportplatz, denn auch beim SKV geht das Training diese Woche im Freien wieder los. Hier hat sich erwarteterweise gezeigt, dass Videotraining langfristig natürlich nur ergänzen, nicht aber ersetzen kann. Es war auf jeden Fall ein richtig gutes Gefühl, endlich wieder richtig zu trainieren.
Und hier ist der Trainingsplan für die nächsten Tage:
Sechs Halbmarathonse (ja so ist der korrekte Plural 😉 ) habe ich mir für dieses Jahr vorgenommen. Diese wollte ich jeweils alle zwei Monate laufen. Da ich es Anfang des Jahres aber aus Zeitgründen schlicht nicht geschafft habe und mir dann die Ausgangsbeschränkung etwas im Weg stand, fand der erste große Lauf nun erst heute statt.
Als Vorbereitung war ich in der letzten Woche 3x beim Joggen und da das nicht so fluffig lief wie erwartet hatte ich schon so eine Vorahnung, dass der erste Halbmarathon nach 4 Monaten doch etwas herausfordernder werden würde. Nun, ich wurde nicht enttäuscht 😉 .
Die erste Stunde lief noch recht gut und Krämpfe hatte ich dieses Mal (vermutlich auch Dank der guten Vorsorge mit reichlich Magnesium) gar keine – auch nachher nicht. So ab dem zehnten Kilometer hab ich die reduzierte Kondition deutlich gespürt und auch meine Füße fanden die Dauerbelastung nicht so richtig gut.
Aber da Aufgeben keine Option ist, erst recht nicht, wenn die Hälfte bereits geschafft ist hab ich mich bis zum Schluss durchgekämpft – im letzten Viertel dann aber mir drei etwas einminütigen Geh’pausen. Und natürlich hat auch die Motivation durch Nicky und Thomas, der gut die Hälfte der Strecke mitgelaufen ist ihren Teil getan.
Ich denke mal, dass der nächste Halbmarathon nicht allzu lange auf sich warten lassen wird. Irgendwie muss ich die verbleibenden fünf ja unterbekommen, ohne durch Schnee und Regen laufen zu müssen.
Am Wochenende Stand noch einmal Joggen und 2x Karate@Home-Training auf dem Plan.
Erwärmungslauf am Samstag
Der Lauf war wieder ziemlich anstrengend. Eigentlich sollten die drei Läufe diese Woche meinen etwas faul gewordenen Körper auf den kommende Woche anstehenden Halbmarathon vorbereiten. Ich bin mal gespannt, ob das so funktioniert haben wird. 😉
5,81 km Ballen- und Mittelfußlauf
0:31:04
5:20 min/km
xxxx Schritte (Info folgt)
Die Karatetrainings wurden dieses Mal von Jerome G Mhagama, 5th Dan, JKA Tanzania und Igor Moisyeyev, 5th Dan JKA, Donetsk geleitet.
Karatetraining am Samstag mit Jreome G Mhagama aus Tanzania
Karatetraining am Sonntag mit Igor aus der Moisyeyew Ukraine
Die Trainingsvideos gibt es nun auch auf YouTube. Entsprechend verlinke diese ich von nun an.
Karatetraining am Samstag mit Jreome G Mhagama aus Tanzania
Karatetraining am Sonntag mit Igor aus der Moisyeyew Ukraine
Und hier ist der Trainingsplan für die nächsten Tage:
Hmm, also das war heute irgendwie nix. Geplant war eine locker Laufrunde, ’ne Stunde nachbarschaftliches Anfänger-Einzeltraining (natürlich mit dem gebotenen Abstand) und dann wie üblich Karate@Home.
Leider hab ich bereits beim Laufen gemerkt, dass heute irgendwas nicht so richtig passt. Es war warm, es war total anstrengend … ich bin den letzten Kilometer gegangen (deshalb nur reichlich 5 km).
5,38 km Ballen- und Mittelfußlauf
0:29:36
5:30 min/km
xxxx Schritte (Info folgt)
Teil zwei des Plans hat dann halbwegs funktioniert, aber in der Konditions- und Abhärtungspause hab ich bei den Squats innerlich, ohne mir etwas anmerken zu lassen, schon etwas gekämpft.
Vielleicht war es die Wärme, vielleicht wollte mein Körper aber auch einfach nur mal einen Erholungstag (der soll sich mal nicht so haben).
Beim Karate@Home-Training hab ich dann nur ganz locker und etwas halbherzig mitgemacht, obwohl der Trainer, Gary Stewart, 6th Dan, JKA England, sich wirklich große Mühe gegeben hat und es normalerweise auch sehr motivierend gewesen wäre.
Naja, so hat mein Körper mehr oder weniger bekommen, was er verlangt hat. Morgen wird wieder geklotzt.
Nachdem ich in den letzten Jahren immer freizügiger mit meinen aktivitäts- und trainingsbezogenen Daten umgegangen bin hat mich die aktuelle Diskussion um Datenspende, Kontakt- und Gesundheitsüberwachung angeregt, mal wieder etwas intensiver über das Thema Schutz der persönlichen Daten nachzudenken.
Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass ich durch die Nutzung von Strava kaum Vorteile habe, die ich mit anderen, lokalen Tools nicht hätte. Einzig der soziale Aspekt verbleibt. Das gegenseitige Motivieren und Egostreicheln. Da ich fast alle, mit denen ich hier verknüpft bin persönlich kenne und zum Teil sogar mit Euch gemeinsam trainiere, wiegt dieser soziale Aspekt der Platform nur sehr schwach gegenüber dem Risiko, dass Strava irgendwann „böse“ wird oder die Gesellschaft mich zwingt, die hier gehosteten Trainings- und Körperdaten freizugeben.
Ich habe mich daher entschlossen, keine Läufe oder andere Aktivitäten mehr hier bei Strava zu veröffentlichen und meine Auswertungen anderweitig zu erledigen. Da ich alle anderen Trainings (Karate, Kardio, etc.) ohnehin in den letzten Monaten hier nicht mehr eingetragen habe, betrifft das nur das Joggen.
Heute gabs mal wieder die inzwischen gut bewährte Kombi Laufen + Karatetraining. Die Laufstrecke war dieses mal etwas kürzer als sonst weil mein Nacken etwas verspannt ist und das beim Laufen mit dem Handy in der Hand nicht wirklich besser wird.
Das Karate@Home-Training hat dann eine Schwedin, Sandy Rantzow, 4th Dan, JKA Sweden, geleitet. Es war ein guter Mix aus Drills und Stretching – solides Grundlagentraining, dass ich meinen Schülern an dieser Stelle ans Herz legen möchte.
Rechts vor in ZD mit jeweils einem der 4 Grundblöcke + Gyaku-Zuki
Vor dem Karate@Home-Training stand heute mal wieder eine lockere Laufrunde auf dem Plan. Das wurde auch höchste Zeit, ist die letzte ja nun auch bereits gut drei Wochen her.
Beim anschließenden Karatetraining gab es dieses Mal eine Premiere – der erste Trainer vom afrikanischen Kontinent: Mourad Saihia, 6th Dan, KWF Algeria aka „der Mensch ohne Knochen 😉 – die Beweglichkeit war bereits bei der Erwärmung mehr als beeindruckend.
Sehr gut gefallen haben mir folgende beiden, aufeinander aufbauende Kombinationen, die ich auf jeden Fall mal in mein Training einbauen werde:
Kombi 1
Kombi 2
Vor in ZD mit Kizami-Zuki
Vor in ZD mit Oi-Zuki + Ushiro-Ashi-Mae-Geri
Zurück in ZD mit Gyaku-Zuki
Zurück in ZD mit Gyaku-Zuki + Ushiro-Ashi-Mae-Geri
Vor in ZD mit Ren-Zuki
Vor in ZD mit Oi-Zuki + Ushiro-Ashi-Mae-Geri + Gyaku-Zuki
Zurück in ZD mit Sanbon-Ren-Zuki
Zurück in ZD mit Oi-Zuki + Gyaku-Zuki + gleichzeitig: Ushiro-Ashi-Mae-Geri & Oi-Zuki + Gyaku-Zuki
Auch heute war wieder Karate@Home-Training angesagt. Da ich allerdings in der letzten Woche, als ich das Challengeziel für diese Woche festgelegt habe, noch dachte, das fehlende Karatetraining mit Joggen kompensieren zu müssen, war vorher noch Joggen angesagt. Und da ich irgendwann ja auch arbeiten muss, war das heute alles etwas knapp. Daher muss man den Lauf definitiv als AUFWÄRMen vor dem Karatetraining verstehen. ?
Bei letzterem ging es heute um Te Ashi Doji (Hand und Fuß gemeinsam). Das Thema zog sich quasi durch alle Übungen und dabei hat Emanuele mächtig eingeheizt. Ich war am Ende klatschnass geschwitzt – KLASSE!
Die Zahl der Teilnehmer war wieder deutlich größer als am Vortag. Kurzzeitig waren 250 Leute online (auch wenn sicher nicht alle davon mittrainiert haben).
Heute ging es wirklich schleppend voran. Sprinten hatte ich nach den gestrigen 70 Klimmzügen und 90 Mae-Geri-Squat-Burpees zwar ohnehin nicht vor, aber auch beim normalen Joggen bin ich nicht so richtig in den Flow gekommen.
Morgen werde ich mal eine Joggingpause einlegen. Wenn alles klappt, dann brauche ich dank des Online-Trainings von Karate@Home ja morgen auch gar keinen „Karate-Ersatzlauf“ 😀
Leider ist wegen entsprechender Verordnungen ein gemeinsames Training aktuell nicht möglich. Ich habe mich daher entschieden, neben meinem persönlichen Karatetraining, an jedem Tag, an dem für mich Karate ausfällt, Joggen zu gehen.
Heute geht es damit los. Und ich taste mich damit so langsam wieder an den ersten Halbmarathon 2020 heran. Nachdem es heute recht mühselig voran ging wird das wohl noch ein paar Tage dauern :).
Nachdem ich 4 Wochen lang eine unglaublich hartnäckige Erkältung mit mir rumgeschleppt habe (die mit einem Lauf wie dem heutigen begann), bin ich es heute endlich mal wieder zusammen mit Thomas ganz locker angegangen.
Meinem Jahresplan folgend habe ich zwischendurch zwei kurze 10-Sekunden-Sprints eingelegt.