24. Mai. 2015 23:48

Pfingstlehrgang in Pirna – zweiter Tag

Der zweite Tag des 10. Pfingstlehrgangs wurde vollständig von Sensei Rikuta Koga gestaltet.

In der ersten Einheit stand Kihon auf dem Programm. Schöne Kombinationen von Mae-Geri, Yoko-Geri kekomi und Mawashi-Geri wurden gefolgt von Übungen mit schnellen Kizami- und Gyaku-Zukis. Letztere wurden zum Distanztraining im Anschluss partnerweise trainiert. Schlussendlich kombinierte Sensei Koga die Übung mit einem kurzen Freikampf.

Nun waren Drehungen dran. 270° über den Rücken, Gedan-Barai, Gyaku-Zuki, dann Kiri-Kaeshi und nochmal Gedan-Barai und Gyaku-Zuki. Nach einigen Wiederholungen kam auch hier der Trainingspartner ins Spiel. Rücken-an-Rücken stehend wurde die Kombination immer schneller werdend wieder und wieder wiederholt um am Ende noch mit Mawashi-Geri und einem weiteren kurzen Freikampf verbunden zu werden.

Nach einigen weiteren kurzen Freikämpfen mit Grün- und Violettgurten (nur Sabaki und Blöcke) endete die erste Trainingseinheit mit Mae-Geri-Konditionatraining :).

Teil zwei war nun dem Thema Kata vorbehalten. Nach Heian Shodan, Heian Nidan, Heian Sandan, Heian Yondan, Heian Godan, Bassai Dai, Enpi und Kanku Dai bin ich hier zum ersten Mal Unsu gelaufen. Die vielen Detailanmerkungen von Sensei Koga habe ich leider nicht behalten, aber mir zumindest einen Teil des Ablaufs eingeprägt. Zum Abschluss gab es noch einmal Kata Chinte und etwas Stretching.

Der zweite Tag war noch deutlich intensiver als der erste. Sehr positiv fand ich, die Bemerkung von Sensei Koga, dass es besonders in der Kata viele verschiedene Ausprägungen gibt und dass wir die Techniken so ausführen sollen, wie wir sie gelernt haben, auch wenn er etwas anderes erzählt. Das habe ich bei diversen Trainern schon ganz anders erlebt :).

Bilder gibt es wie immer auf der geschützten Bilderseite zum Lehrgang.

23. Mai. 2015 23:47

Pfingstlehrgang in Pirna – erster Tag

Die nächsten drei Tage bin ich beim 10. Pfingstlehrgang des S.K.I.D in Pirna. Neben dem deutschen Bundestrainer Akio Nagai Shihan (8. Dan) ist auch der Bundestrainer der Schweiz, Rikuta Koga Shihan, 8. Dan vor Ort.

Der erste Tag war bereits sehr intensiv. Nach einer sehr guten Erwärmung begann die erste Trainingseinheit mit Sensei Rikuta Koga. Beginnend mit einfachen Zuki-Geri-Kombinationen wurden immer längere und komplizierter werdende Abläufe entwickelt, die vor allem auf schnelle Angriffe mit Körperrotation abzielten. Das war sehr schweißtreibend.

Bei Akio Nagai ging es im zweiten Teil der ersten Trainingseinheit um die schnelle Überbrückung größerer Distanzen. Im Partnertraining wurden Oi-Zuki, Mae-Geri, Mawashi-Geri und Ura-Mawashi-Geri mit immer größeren Abständen zum Gegner trainiert. Dank der guten Erwärmung sind mir sogar einige Ura-Mawashi-Geris mit dem schwächeren linken Bein auf Jodanhöhe gelungen.

Nach einer halbstündigen Pause schloss sich die zweite Einheit mit Akio Nagai Sensei an. Im ersten Teil wurden schnell hintereinander die Katas Heian Shodan, Heian Nidan, Heian Sandan, Heian Yondan, Heian Godan, Bassai Dai, Jion, Enpi und Kanku Dai gelaufen. Die sehr stark fordernde Zählweise des Bundestrainer hat mich dabei zu maximalem Einsatz angestackelt :).

Im zweiten Teil war nun Kumite angesagt. Zuerst Gohon-Kumite mit freiem Block und Konter, dann Jiyu-Ippon-Kumite und schlussendlich Jiyu-Kumite – jeweils mit wechselnden Gegnern. Leider hatte ich mich beim Katalaufen bereits sehr verausgabt und hing hier deshalb etwas durch.

Der Trainingstag endete mit Bauchmuskeltraining und einer kurzen „Abwärnung“. Leider hat mich das nicht vor einigen gerade noch gestoppten Oberschenkelkrämpfen bewahrt.

Morgen gehts weiter.

Bilder gibt es wie immer auf der geschützten Bilderseite zum Lehrgang.

17. Mai. 2015 12:26

Lehrgang mit Sensei Safar (9. Dan) – Tag 3

Abschlusstraining (alle Grade): 45°- und 90°-Drehungen mit Verschiebung

  • 45° Age-Uke + Oi-Zuki + 90° Soto-Uke + Gyaku-Zuki (einzeln und mit Partner),
  • 4x 90° Age-Uke + Gyaku-Zuki auf der Stelle mit Schwerpunkt auf Hüftdrehung (einzeln und mit 3 Gegnern),
  • 4x 90° Soto-Uke + Gyaku-Zuki auf der Stelle mit Schwerpunkt auf Hüftdrehung (einzeln und mit 3 Gegnern),
  • Heian Shodan.

Zusammenfassung

Das alles dominierende Thema Körperverschiebung und -rotation zog sich wie ein roter Faden durch die letzten drei Tage. Jede einzelne Übung zielte darauf ab diese beiden Grundprinzipien zu verstehen und zu üben. Dementsprechend intensiv war das Training und wird wohl morgen oder Übermorgen mein Muskelkater sein :).

Zusammengefasst – COOLer Lehrgang :).

 

Photos vom Lehrgang gibt es wie immer auf der entsprechenden Bilderseite.

16. Mai. 2015 13:05

Lehrgang mit Sensei Safar (9. Dan) – Tag 2

… und weiter gehts…

Erste Einheit (alle Grade): Körperverschiebung und -Rotation

  • Verschiebung zur Beherrschung der Distanz,
  • Rotation zum „arbeiten“ innerhalb der Distanz,
  • Heian Sandan,
  • Partnerübung: Zuki Jodan zur Körperverschiebung, Zuki Chudan zur Körperrotation.

Zweite Einheit (ab 3. Kyu): Hangetsu

  • Schwerpunkt auf Innenspannung,
  • Hangetsu Dachi + Zuki und Age-Uke (alleine und mit Partner),
  • Hangetsu.

Dritte Einheit (alle Grade): Verschiebung, Rotation und Reaktion

  • Mae-Geri und Zukis aus Kiba-Dachi,
  • Reaktionstraining mit Partner (nur Schritt, Mae-Geri)
  • Verschiebung und Rotation mit zwei Gegnern,
  • Heian Nidan.

Vierte Einheit (ab 3. Kyu): Körperverschiebung und -Rotation

  • Körperverschiebung mit Zenkutsu- und Kokotsu-Dachi (alleine und als Partnerübung),
  • Bassai-Dai.

 

Photos vom Lehrgang gibt es wie immer auf der entsprechenden Bilderseite.

15. Mai. 2015 20:10

Lehrgang mit Sensei Safar (9. Dan) – Tag 1

Auf diesen Lehrgang habe ich mich besonders gefreut. Nachdem Sensei Stephan Pilz bereits mit Sensei Jörg Kohl wahrlich nicht übertrieben hatte, war ich schon sehr gespannt, mal einen 9ten Dan und dazu noch den Chef des AJKA zu erleben.

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Heute stand nun die erste Einheit auf dem Programm. Im Wesentlichen lässt sich das Training mit dem Wort

Körpereinsatz

zusammenfassen. Sensei Safar demonstrierte sehr eindrucksvoll den Unterschied zwischen dem einfachen Bewegen der Arme und Beine und der Effektivität einer Technik, bei der der gesamte Körper eingesetzt wird.

Photos vom Lehrgang gibt es wie immer auf der entsprechenden Bilderseite.

15. Mai. 2015 20:10

Trainerlizenzlehrgang – Rope skipping & mehr

Heute stand Seilspringen auf dem Programm. Langweilig? Kaum! Hier ein kleiner Eindruck:

Sehr spannend. Ich hab ja im letzten Jahr einige Male das Lauftraining durch Seilspringen ersetzt (obgleich das nur wenig mit dem zu tun hat, was ich heute trainieren durfte). Das ist unglaublich schweißtreibend, aber daneben auch noch wirklich gut für die Koordination. Ich muss zugeben, dass ich bei einigen der Übungen meine Probleme mit den vielen verschiedenen parallelen ungewohnten Bewegungsabläufen hatte.

Am Nachmittag stand dann das Vorstellen der eigenen Sportart auf dem Programm. Ich habe dabei zusammen mit Susi eine knappe Stunde Training gegeben. Es war dabei sehr ungewohnt für mich, mit absoluten Anfängern zu arbeiten. Normalerweise trainiere ich ja die Mittelstufe. Mein Eindruck war, dass es gut angekommen ist.

Neben Leichtathletik und Damenfitness wurde auch Sambo vorgestellt. Das ist eine russische Kampfsportart, die viele Elemente des Ringens enthält. Obwohl das nicht so ganz meinen Geschmack trifft, habe ich eine interessante Übung zur Stärkung und Lockerung der Hals- und Nackenmuskulatur mitgenommen.

9. Mai. 2015 21:43

Trainerlizenzlehrgang – Funktionale Gymnastik

Ehrlich gesagt konnte ich mir unter dem Begriff „funktionelle Gymnastik“ nicht allzu viel vorstellen, hatte aber die große Hoffnung, mehr zum Thema Dehnung zu erfahren.

Ich wurde nicht enttäuscht. Die Dozentin hat viel über die verschiedenen Muskeln und ihre jeweiligen Gegenspiele erzählt und demonstriert.

Dabei habe ich gelernt, dass meine allmorgendlichen 20 Sit-ups kontraproduktiv sind, wenn ich höher treten können will. Dabei werden nämlich die inneren Oberschenkelmuskeln gestärkt, die ich bei jeder anderen Gelegenheit dehne. Spannend! Ich werde also von nun an die Sit-ups durch Crunches ersetzen und die vordere und seitliche Oberschenkelmuskulatur mit einem Theraband oder meinen Fußgewichten trainieren.

Zusammenfassend war der Tag heute sehr lehrreich und unglaublich anstrengend. Es ist nicht zu fassen, wie effektiv die Übungen einzelne Muskeln- und Muskelgruppen beanspruchen.

19. April. 2015 22:51

Trainerlizenzlehrgang – Leichtathletik

Wie bereits berichtet absolviere ich gerade den C-Trainer-Lizenzlehrgang im Breitensport. Nach einer Woche berufsbedingter Sportpause stand dabei heute erstmals etwas praktisches auf dem Programm – Leichtathletik. Im Rahmen des Kurses konnten auch diverse Disziplinen zum deutschen Sportabzeichen getestet und bewertet werden. Da ich mich mit Kleckern nicht zufrieden gebe, habe ich natürlich direkt GOLD angestrebt :).

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Während mir dieses Ziel beim Standweitsprung problemlos beim ersten Versuch erreicht habe (2,60 m) muss ich zugeben, mich in den anderen Disziplinen etwas überschätzt zu haben.

  • Weitsprung: 4,30 m (omg)
  • Hochsprung: 1,20 m (OMFG)
  • 100-Meter-Sprint: 13,37 sek (naja)

Während ich Hoch- und Weitsprung sicher mit Seilspringen kompensieren kann, wird es beim Sprint wohl nicht ganz so einfach, eine ganze Sekunde herauszuholen.

29. März. 2015 10:00

TAKUDAI Karate Lehrgang – Dritter Tag

Nach einer sehr kurzen (und wegen der Zeitumstellung noch viel kürzeren) Nacht, folgte heute der letzte Tag des Takudailehrgangs.

Letzte Einheit – Sensei Manabu Murakami

Sensei Manabu Murakami scheint eine Vorliebe für Bewegungsabläufe zu haben, die besondere Ansprüche an den korrekten Schwerpunkt und Gleichgewichtssinn stellen :). Nach den gestrigen 360°-Wendungen standen heute einige Kombinationen auf dem Programm, bei dem die Bewegungsrichtung schräg über das Standbein hinaus geht. Diese wurden schrittweise aufgebaut und schlussendlich im Zusammenhang mit dem Partner trainiert. Bei der zugehörigen Konterkombi wurde besonderer Wert darauf gelegt, den Schwerpunkt aus der Angriffslinie heraus und wieder hinein zu verlagern.

Im Anschluss waren Katas dran. Heian Shodan, Heian Nidan, Heian Sandan, Heian Yondan, Heian Godan, Tekki Shodan, Bassai Dai, Jion, Enpi, Kanku Dai … hintereinander weg – UFF :).

Und um die drei Säulen des Shotokan vollständig zu bekommen gab es danach noch Jiyu Kumite.

Das Training endete mit intensiven Stretching.

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Abschließend muss ich an dieser Stelle noch einmal meine absolute Begeisterung für die letzten drei Tage zum Ausdruck bringen. Ich habe eine ganze Menge Input bekommen, tolle neue Leute kennengelernt und natürlich auch diverse alte Bekannte wieder getroffen. Die Trainingseinheiten waren allesamt großartig.

So, die GIs sind gewaschen und wenigstens einer hoffentlich morgen zum Montagstraining wieder trocken 🙂

Bilder vom Lehrgang gibt es auf der zugehörigen Bilderseite.

28. März. 2015 10:00

TAKUDAI Karate Lehrgang – Zweiter Tag

Am zweiten Tag des Takudailehrgangs wurde ich leider von Kopfschmerzen begleitet. Damit macht Kime nicht so richtig viel Spass. Trotzdem hab ich alles gegeben :).

Erste Einheit – Sensei Manabu Murakami

Sensei Murakami kannte ich bisher noch nicht. Er scheint großen Wert auf Wendungen zu legen. So wurden beispielsweise 180- und 360°-Drehungen mit Block und Konter, mit und ohne Partner trainiert. Daneben gab es zum großen Teil Kihontraining, wobei Sensei Murakami es versteht, die Trainierenden durch entsprechende Intonation zu größter Anstrengung zu motivieren. Auch Kraft und Konditionstraining sowie Stretching kamen nicht zu kurz.

Zweite Einheit – Sensei Tatsuya Naka

In der Nachmittagseinheit war wieder Ganzkörpereinsatz mit Sensei Naka angesagt. Sehr beeindruckend und nachvollziehbar wurden zwei Arten des Hüfteeinsatzes erklärt und trainiert – das mehr oder weniger statische Einrasten und der bereits früher erwähnte Double-Twist. Im Anschluss daran wurde die Kata Heian Godan Stück für Stück auseinandergenommen. Während die niedergraduierten Karateka den Ablauf lernen konnten, gab Sensei Naka für die Fortgeschrittenen bei jedem einzelnen Abschnitt wertvolle Tips und Erläuterungen.

Sayonara-Party

Im Anschluss fand die Sayonara-Party im Feldschlösschenstrammhaus statt. Hier gab es wie üblich viele gute Gespräche mit befreundeten Karateka. Gegen Ende erzählte Sensei Ochi ein paar amüsante Episoden aus seinem Leben.

Alles in Allem war das ein sehr guter Tag, an dem ich sehr viel gelernt habe.

Bilder vom Lehrgang gibt es auf der zugehörigen Bilderseite.

27. März. 2015 15:43

TAKUDAI Karate Lehrgang – Erster Tag

Heute war der erste Tag des großen Takudailehrgangs in Dresden mit den Senseis

  • Hanshi Shiro Asano (9. Dan, Chief Instructor SKIEF & SKI-GB),
  • Hideo Ochi (8. Dan, Chief Instructor DJKB)
  • Akio Nagai (8. Dan  Chief Instructor SKID)
  • Tatsuya Naka (7. Dan JKA Manager Tokyo Japan)
  • Manabu Murakami (7. Dan SKIF International Affairs)

Gleich zu Beginn konnte ich bei den beiden JKA-Senseis Hideo Ochi und Tatsuya Naka trainieren. Sensei Naka hat mich sogar wiedererkannt :). Morgen stehen dann 6 Stunden Training auf dem Programm.

Signed Belt - Hoffentlich bedeutet das nicht Suppe ;)

 

Erste Einheit – Sensei Hideo Ochi

Das Training war ein typisches „Ochitraining“ :). Beginnend mit einfachen Zukis und folgend mit immer länger und komplexer werdenden Kihonkombinationen. Die Luft war am Ende sehr feucht und salzig :).

Zweite Einheit – Sensei Tatsuya Naka

Bei Sensei Naka ging es um den Einsatz des ganzen Körpers. Von der richtigen Drehung der Füße bei allgemeinen Wendungen (in Zielrichtung) über die Atmung, Achsenverschiebung (Körperverschiebung) bei 90°-Wendungen, bis hin zur ganzheitlich konsistenten Bewegungsrichtung bei 180°-Wendungen. Zum Abschluss sind wir 5x Heian Shodan mit Tai Sabaki gelaufen (alle Blöcke vom Gegner weg statt auf ihn zu).

Bilder vom Lehrgang gibt es auf der zugehörigen Bilderseite.

28. Februar. 2015 0:22

Karatelehrgang mit Sensei Jörg Kohl

Heute war der erste Trainingstag des Lehrgangs mit Sensei Jörg Kohl  (7. Dan – AJKA).

Nach dem Start mit 200 Zukies, 150 Mae-Geri-Zucki-Kombis, wurden eine ganze Menge spannender Themen behandelt.

  • Körperverschiebung und Hüfteinsatz,
  • Uchi-Uke in verschiedenen Kombinationen,
  • Schnelle Angriffe im Vor- und Zurückgehen,
  • Doppelblock mit Uchi- und Shuto-Uke,
  • Körpergefühl und -abhärtung,
  • Heian Katas,
  • Konditions- und Krafttraining.

Das Training war intensiv und hat großen Spass gemacht. Ich habe wie üblich alle Einheiten (auch die Anfängereinheit) mitgemacht um so viel wie möglich mitnehmen zu können.

Im Anschluss gab es Abendessen beim Griechen und ich hatte die Möglichkeit mit Jörg über einige sehr interessante Themen sprechen zu können. Vorallem im Umgang mit Kindern und Anfänger verfügt er über große Erfahrungen, die wir sicher zum Teil für unseren Verein nutzen werden.

Alles in allem war das ein großartiger Tag. Morgen finden noch zwei weitere Einheiten statt, auf die ich leider verzichten muss.

Bilder vom Lehrgang gibt es wie immer auf der zugehörigen Bilderseite, sobald solche bei mir eingetrudelt sind.

12. Dezember. 2014 20:32

Großer Karatelehrgang Anfang 2015 in Dresden – und Freitagstraining

Lange gab es Gerüchte – inzwischen ist es offiziell!

Im März 2015 findet ein bemerkenswerter Karatelehrgang in Dresden statt: SHOTOKAN TAKUDAI Karate Lehrgang Dresden. Neben der sehr hochkarätigen Trainerbesetzung

  • Hanshi Shiro Asano, 9th Dan Chief Instructor SKIEF & SKI-GB
  • Hideo Ochi, 8th Dan Chief Instructor Deutschland JKA
  • Akio Nagai, 8th Dan Chief Instructor SKIF Deutschland
  • Tatsuya Naka, 7th Dan JKA Manager Tokyo Japan
  • Manabu Murakami, 7th Dan SKIF International Affair

macht vor allem die Tatsache, dass diese Veranstaltung verbandsübergreifend (DJKB und SKID) ist, die ganze Sache sehr spannend..

Freitagstraining

  • Kihon: Zukis und Mae-Geri, korrektes Vor- und Zurückgehen in Zenkutsu-Dachi alleine und mit Partner,
  • Kumite: Sen no Sen – Kombination.
3. November. 2014 16:04

8. Berlin Spezial – Keine Trainingspause

Resume Berlin Spezial

Drei großartige Tage liegen hinter mir. Die Trainingseinheiten waren teilweise anstrengend (ich habe sie alle mitgemacht ;)) und ich habe das Gefühl, dieses Mal ein großes Stück vorangekommen zu sein. Wie aus den kurzen Trainingsnotizen der letzten Posts herauszulesen ist, ging es fast die ganze Zeit nur um den richtigen Einsatz der Hüfte. Sehr spannend fand ich wie Sensei Risto und Sensei Naka auf ganz unterschiedliche Weise grundsätzlich genau das gleiche vermittelt haben. Am meisten beeindruckt mich, welche Power eine Technik bekommt, wenn im richtigen Moment die Hüfte nach vorn „geschossen“ wird und man dabei, wenn überhaupt an eine Drehung, dann über die richtige Achse denkt. Ich bin mir sicher, dass das ein Wichtiger Schritt hin zu mehr Lockerheit ist, weil die jeweilige Technik so viel weniger Kraft benötigt und selbst das nur für einen ganz kurzen Moment. Darauf werde ich in den nächsten Trainings ganz besonders achten.

Und weil ich heute noch zu Hause bin, habe ich gleich mal mein Trainingsgerät etwas erweitert um besser Zukis trainieren zu können.

Makiwara

Es ist nicht zu fassen, wie unglaublich schnell Sensei Naka seine Hüfte bewegt. Das ist mit bloßem Auge fast nicht zu erkennen. Den Doubletwist hat er quasi in Zeitlupe gezeigt, damit überhaupt verständlich war, wie das aussehen muss. Nebenbei ist dieser Mann die wandelnde gute Laune :). „Enjoy“, „keep smiling“, „genießt“ … waren die ganze Zeit über zu hören – wunderbar. Lächeln hilft auf jeden Fall gegen zu viel Spannung.

Das Sensei Risto sehr gesellig ist, konnte ich bereits das ein oder andere Mal erleben aber auch Sensei Naka war am Abend im Festzeit sehr aufgeschlossen und hat, nachdem er meine DVD signiert hatte einiges über den Film erzählt.

Autogramm Naka

Da ich wegen widriger Umstände dieses Jahr das Gasshuku verpasst habe, war das 8. Berlin Spezial ein großartiger Ausgleich. Vielen Dank an dieser Stelle an das Bushido-Dojo Berlin für die gute Organisation und tolle Betreuung!

Ursprünglich hatte ich heute Urlaub genommen um meinem potentiell völlig geschafften Körper etwas Erholung zu gönnen. Tatsächlich bin ich aber voller Energie und hatte dank reichlich Magnesium auch keinerlei Muskelbeschwerden. Also werde heute Abend zu den Toriis trainieren gehen.

Montagstraining bei Torii

  • Pratzentraining
  • Konditionstraining
  • Hüfteinsatz zur Distanzüberbrückung
  • Lockerheit und Kime
  • Suri-Ashi / Tsugi-Ashi
2. November. 2014 15:55

8. Berlin Spezial – Tag 3

Erste Einheit (bis 5. Kyu) – Sensei Risto – Kumite

  • „Der Unterschied zwischen Springen und Suri-Ashi ist dass man beim Suri-Ashi nicht springen darf“
  • Mae-Geri Chudan zielt unter den Ellenbogen des Gegners
  • Kampfkunst ist Treffen aber mit Kontrolle
  • „Wenn sich die rechte Schulter nach hinten bewegt, dann kommt der Rest automatisch mit

Zweite Einheit (ab 5. Kyu) – Sensei Naka – Atmung & Schwerpunkt

  • Taikyoko-Shodan ganz langsam – Konzentration auf Atmung und Schwerpunkt
  • Wendung: Einatmen, 1. Technik: Ausatmen, 2. Technik: weiter Ausatmen. (ohne Unterbrechung – Luft nicht anhalten)
  • Meikyo – Ablauf und Konzentration auf Atmung und Schwerpunkt
  • Drehen über dir Ferse wenn der Schwerpunkt verlagert werden soll
  • Arme bleiben am Körper – nicht die „Flügel“ ausbreiten

Bilder gibt es wie üblich auf der zugehörigen Bilderseite.

1. November. 2014 17:06

8. Berlin Spezial – Tag 2

Erste Einheit (bis 6. Kyu) – Sensei Naka – Körperhaltung

  • Zuki aus Shizentai nach rechts und links – Hüftdrehung
  • Kirikaeshi ohne zu springen
  • Kirikaeshi + Gyaku-Zuki + Mae-Geri gleichzeitig Tate-Shuto-Uke + Gyaku-Zuki.
  • Heian Nidan – Einzelsequenzen – Hüfte
  • Heian Nidan endlos – jeder zweite Durchlauf ushiro

Zweite Einheit (ab 5. Kyu) – Sensei Naka – Kumite

  • Körperkoordination – Gehen mit verschiedenen Techniken
  • Kirikaeshi ohne zu springen
  • Drehen um die jeweils passende Körperachse
  • Kirikaeshi + Gyaku-Zuki + Mae-Geri gleichzeitig Tate-Shuto-Uke + Gyaku-Zuki.
  • Kizami-Zuki + Gyaku-Zuki + Mae-Geri gleichzeitig Tate-Shuto-Uke + Gyaku-Zuki + Kizami-Zuki + Gyaku-Zuki während des Vorgehens + Gyaku-Zuki
  • Hüfte erst am Ende der Technik
  • Reaktion auf haptischen Reiz (Partner tippt von hinten auf Körperteil das Technik ausführen soll)
  • Reaktion auf optischen Reiz (Partner als Spiegelbild)
  • Jiyu-Kumite mit einem Partner
  • Jiyu-Kumite mit zwei Partnern

Dritte Einheit (bis 6. Kyu) – Sensei Risto – Hüfte

  • „Shuto-Uke wird am wenigsten ausgeholt“
  • „Oberschenkel sind Hüfte“
  • Drei Zeiten: „Bein Belasten und Ausholen -> über das Standbein Hüfte gerade -> Technik mit Hüfte“
  • Standbein vs. „Sitzbein“
  • Hüfte erst ganz am Ende der Technik
  • „Wann hat man Zeit zum Üben? Vor dem Training, in der Pause, nach dem Training und zu Hause“
  • Heian I bis IV

Vierte Einheit (ab 5. Kyu) – Sensei Risto – Hammerfaust 😉

In der letzten heutigen Einheit ging es die ganze Zeit genau darum, was Sensei Risto gestern an mir demonstriert hat ;). Mit wenig Kraft maximale Wirkung zu erziehlen. Der wesentliche Trick dabei ist es, die Hüfte so spät wie irgend möglich genau beim Ippon einzusetzen. Dazu gab es zahlreiche Übungen und am Ende hab ich es tatsächlich hinbekommen – zum Leidwesen meines Trainingspartners ;).

Im Zweifel ist es immer gut, einen Hammer zu haben

Bilder gibt es wie üblich auf der zugehörigen Bilderseite.

31. Oktober. 2014 18:53

8. Berlin Spezial – Tag 1

Heute und morgen gibt es jeweils nur eine Kurzzusammenfassung der einzelnen Einheiten. Einen längeren Post zum Lehrgang werde ich wahrscheinlich am Sonntag Abend oder Montag verfassen. Ich muss ja schließlich auch beim gesellschaftlichen Teil dabei sein :).

Erste Einheit (bis 6. Kyu) – Sensei Risto – Hüfte und Atmung

  • „Die Oberschenkel sind Hüfte“
  • „Warum sind Frauen heute so erfolgreich? – Weil sie immer genau das Gegenteil machen“ – das sollte eine Anspielung auf Gegenbewegungen (Higite) sein 😉
  • Bei jeder Technik ist der gesamte Körper bereiligt.
  • „Der Arm ist ein Teil des Körpers – ein sehr kleiner Teil – er macht nichts alleine“

Obwohl das Festzelt wartet muss ich an dieser Stelle noch etwas loswerden. Wenn es um Sensei Risto geht erzähle ich gerne die Story, wie er bei einem Lehrgang einen Schwarzgurt nach vorn geholt und an ihm demonstriert hat, wie ein Zuki korrekt ausgeführt wird. Zunächst mit Kraft – der Schwarzgurt spannte die Bauchmuskeln an und nix ist passiert. Dann völlig locker ohne große Anstrengung, dafür mit Einsatz des kompletten Körpers, hat es den Schwarzgurt fast einen Meter nach hinten geschleudert.
Nun, heute hat er das an mir demonstriert ;).

Zweite Einheit (ab 5. Kyu) – Sensei Risto – 3 Zeiten

  • „Zuki ist eine Beintechnik“
  • 1. Schwerpunkt sinken lassen (Locker) + 2. Schritt (Locker) + 3. Ippon (Kime) (+ 4. Locker)
  • Hüfte erst im letzten Moment (Ippon) drehen
  • Körpermasse einsetzen
  • Ellenbogen (bleiben) an der Hüfte

Dritte Einheit (bis 6. Kyu) – Sensei Naka – Brain Jogging 😉

  • Hüfte – Double-Twist
  • Oi-Zuki + Mae-Geri hinten absetzen gleichzeitig Tate-Shuto-Uke + Oi-Zuki
  • Age-Uke + Gyaku-Zuki + Mae-Geri hinten absetzen gleichzeitig Tate-Shuto-Uke + Gyaku-Zuki
  • Heian-Shodan mit den obigen Techniken und Drehungen über den Rücken vor jedem Oi-Zuki
  • Heian-Shodan endlos – jeder zweite Durchlauf ushiro

Vierte Einheit (ab 5. Kyu) – Sensei Naka – 3 Körperachsen

  • Vorstellung von drei senkrechten Achsen (Kopf, rechte- und linke Schulter)
  • Hüfte – Double-Twist
  • Tekki-Shodan intensiv – mit besonderem Augenmerk auf Hüftbewegung und Drehung über die jeweils richtige Körperachse
  • Kizami-Zuki + Gyaku-Zuki + Mae-Geri hinten absetzen gleichzeitig Tate-Shuto-Uke + Gyaku-Zuki – unter Beachtung der jeweils richtigen Körperachse
  • Entfernung überbrücken durch Drehung über rechte oder linke Achse anstatt über die Mitte

Bilder gibt es wie üblich auf der zugehörigen Bilderseite.

12. Oktober. 2014 16:22

Zweiter Lehrgangstag

Nach gestrigem Lehrgang, Turnier und Prüfung gab es heute ein „Auswertungstraining“ in dem Sensei Axel auf einige Themen eingegangen ist, die gestern besonders aufgefallen waren. Themen waren unter anderem das Distanzgefühl beim Kumite sowie über den Bauch gedrehter Yoko-Geri-Kekomi. Außerdem konnte ich einige sehr coole Übungen zum Bauchmuskeltraining mitnehmen.

Im Anschluss an den Lehrgang fanden die Prüfungen für den 9. bis 6. Kyu statt. Hier waren viele Kinder aus meiner Trainingsgruppe dabei und ich bin sehr stolz, sagen zu können, dass alle bestanden und ein gutes Bild abgegeben haben. Um die vielen kleinen Fehler werden wir in den nächsten Trainingseinheiten kümmern.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass das vergangene Wochenende sehr lehrreich und erfolgreich war – großartig.

Bilder gibt es wie immer bald auf der entsprechenden Bilderseite.

11. Oktober. 2014 7:05

Letzte Kyuprüfung :)

Heute fand der erste Teil des Karate-Lehrgang und Turnier mit Sensei Axel Dziersk statt. Der Schwerpunkt des Vormittags lag ganz klar auf Fußtechniken. Mit vielen Übungen wurde Beweglichkeit, das schnelle Anziehen des Beins, der korrekte Ablauf der Tritte, die Körperhaltung usw. trainiert.

Nach dem Mittagspause stand dann das Turnier auf dem Plan. Meine eigene Platzierung bewegt sich im Rahmen des üblichen und ist nicht weiter erwähnenswert. Ich freue mich aber sehr darüber, dass einige der Kinder meiner Trainingsgruppe schöne Leistungen gezeigt haben und gute Plätze erringen konnten!

Und dann kam die große – für mich sehr positive – Überraschung – meine Prüfung zum 1. Kyu fand bereits heute statt :).
Sensei Axel war natürlich wie immer sehr kritisch und wollte über das normale Prüfungsprogramm hinaus eine ganze Menge Kombinationen und Techniken sehen. Erstaunlicherweise musste ich aber lediglich drei Katas laufen (Heian Godan, Tekki Shodan und meine gewählte Senteikata – Jion). Hier war ich auf Schlimmeres gefasst ;). Nach ca. 40 Minuten war es vorbei und Axel hat mir eine lange Liste an Dingen aufgezählt, die ich bis zur Danprüfung verbessern muss. Alles in allem war die Prüfung gewohnt hart und lehrreich – und mein Gi klatschnass. Achso – ich hab natürlich bestanden ;).

Prüfung zum 1. Kyu bestanden

Morgen gibts noch einmal 2 Stunden Training. Dann werde ich auch wie gewohnt ein paar Bilder hochladen.

@Susi: Herzlichen Glückwunsch zum bestandenen 3. Kyu!