Nach Shinji Akita war heute ein Kanadier an der Reihe: Don Sharp (7th Dan JKA).
Das Karate@Home-Training baute in erster Linie auf diversen Drills auf, und da mich sowas immer ganz gut motiviert, war es entsprechend anstrengend 🙂 .
Auch heute war wieder Karate@Home-Training angesagt. Da ich allerdings in der letzten Woche, als ich das Challengeziel für diese Woche festgelegt habe, noch dachte, das fehlende Karatetraining mit Joggen kompensieren zu müssen, war vorher noch Joggen angesagt. Und da ich irgendwann ja auch arbeiten muss, war das heute alles etwas knapp. Daher muss man den Lauf definitiv als AUFWÄRMen vor dem Karatetraining verstehen. ?
Bei letzterem ging es heute um Te Ashi Doji (Hand und Fuß gemeinsam). Das Thema zog sich quasi durch alle Übungen und dabei hat Emanuele mächtig eingeheizt. Ich war am Ende klatschnass geschwitzt – KLASSE!
Die Zahl der Teilnehmer war wieder deutlich größer als am Vortag. Kurzzeitig waren 250 Leute online (auch wenn sicher nicht alle davon mittrainiert haben).
Nachdem das gestern so gut geklappt hat, stand heute bereits das zweite Karate@Home-Training auf dem Programm, dieses Mal mit Marie Duus Mortag (3rd Dan, JKA Denmark).
Kurze Trinkpause – Zeit für ein Selfi 😉
Marie ging es stark um den Einsatz der Hüfte. Mit mehreren einfachen und vor allem platzsparenden Übungen im „Quarantäne-Style“ 😉 wurde das Verlagern des Schwerpunktes und das korrekte Benutzen der Hüfte trainiert.
Und was soll ich sagen – ich bin sogar ins Schwitzen gekommen.
Das Training war sehr motivierend und wie gestern waren auch heute wieder viele Karateka aus zig Ländern dabei.
Seit ein paar Tagen gibt es die Facebook-Gruppe Karate@Home. Nadja Körner und Martin Buchstaller leisten hier großartiges und organisieren für JEDEN ABEND eine Stunde lang Onlinetraining mit einem hochgraduierten Karatetrainer. DER HAMMER!!!
Heute habe ich das erste Mal an einem solchen Training teilgenommen. Nun trainiere ich normalerweise ja auch alleine (März-Kata-Challenge). Aber es ist etwas völlig anderes, wenn man
einen festen Trainingstermin hat
mit vielen anderen gleichzeitig trainiert.
Gerade letzteres ist großartig. Die Gruppe hat inzwischen über 2000 Mitglieder aus über 80 Ländern und am heutigen Training haben mehr ca. 160 Leute teilgenommen.
Das Video war zwar nicht das allerbeste, weil der Trainer (Fernando Rivera Román, 7th Dan JKA Spain) dieses wegen einer schlechten Internetverbindung zuvor aufgenommen und die Gruppenbetreiber es zur Trainingszeit abgefilmt gestreamt haben, aber das Training selbst war sehr gut und neben meinem persönlichen Training hab ich da auch schon wieder ein paar gute Anregunten für die Tameshiwaris bekommen.
Heute ging es wirklich schleppend voran. Sprinten hatte ich nach den gestrigen 70 Klimmzügen und 90 Mae-Geri-Squat-Burpees zwar ohnehin nicht vor, aber auch beim normalen Joggen bin ich nicht so richtig in den Flow gekommen.
Morgen werde ich mal eine Joggingpause einlegen. Wenn alles klappt, dann brauche ich dank des Online-Trainings von Karate@Home ja morgen auch gar keinen „Karate-Ersatzlauf“ 😀
Leider ist wegen entsprechender Verordnungen ein gemeinsames Training aktuell nicht möglich. Ich habe mich daher entschieden, neben meinem persönlichen Karatetraining, an jedem Tag, an dem für mich Karate ausfällt, Joggen zu gehen.
Heute geht es damit los. Und ich taste mich damit so langsam wieder an den ersten Halbmarathon 2020 heran. Nachdem es heute recht mühselig voran ging wird das wohl noch ein paar Tage dauern :).
Durch die etwas hartnäckige Erkältung musste ich im letzten Monat etwas zurückdrehen. Im März geht es nun mit voller Power aber wieder los.
In März lautet der Name der Monatskata Gojushiho Dai. Weiterhin werde ich aber an den „Jahreskatas“ Gankaku und Nijushiho arbeiten. Ansonsten werden sich mehr und mehr Schnellkraftübungen in meinen Wochenzielen wiederfinden.
Hier die Regeln der Challenge
Laufe jeden Tag 3x die Monatskata.
Lege vor Beginn jeder Woche ein Kraft-/Konditions-/Beweglichkeitsziel fest (Bsp. 1400 Liegestütze), poste es in der Gruppe und erfülle es.
Wenn Du mehr machen willst, dann tue das.
Steigere Dich von Woche zu Woche.
Fails können nicht kompens. werden 1x Fail = Challenge-Fail
Poste dein Tagesergebnis in der Gruppe.
Poste Dein Wochenergebnis mit dem Zusatz ✅ (WIN) oder ❌ (FAIL) in der Gruppe.
Nachdem ich 4 Wochen lang eine unglaublich hartnäckige Erkältung mit mir rumgeschleppt habe (die mit einem Lauf wie dem heutigen begann), bin ich es heute endlich mal wieder zusammen mit Thomas ganz locker angegangen.
Meinem Jahresplan folgend habe ich zwischendurch zwei kurze 10-Sekunden-Sprints eingelegt.
Nachdem ich die Januar-Challenge leider wegen einer hartnäckigen Erkältung abgebrochen habe, werde ich es nun in der dritten Februarwoche langsam wieder angehen und es zunächst beim Thema Kata belassen. Mit Schnellkraft geht es weiter, sobald ich wieder komplett fit bin.
Hier die Regeln der Challenge
Laufe jeden Tag 3x die Monatskata.
Lege vor Beginn jeder Woche ein Kraft-/Konditions-/Beweglichkeitsziel fest (Bsp. 1400 Liegestütze), poste es in der Gruppe und erfülle es.
Wenn Du mehr machen willst, dann tue das.
Steigere Dich von Woche zu Woche.
Fails können nicht kompens. werden 1x Fail = Challenge-Fail
Poste dein Tagesergebnis in der Gruppe.
Poste Dein Wochenergebnis mit dem Zusatz ✅ (WIN) oder ❌ (FAIL) in der Gruppe.
Na das war wohl nix. Wie üblich ging es auch diesen Mittwoch mit meinen beiden Kollegen Tino und Tobbe in die Dresd’ner Heide. Aber nach nicht ganz der Hälfte der Strecke bin ich umgedreht. Zum einen konnte ich so das Tempo etwas drosseln und zum anderen meinem offensichtlich etwas genervten Kreislauf den Berg ersparen.
Die Januarchallenge breche ich an dieser Stelle ab. Gesundheit ist wichtiger als Ehrgeiz.
Dieses Samstag waren wir beim Lehrgang mit Sensei Julian Chees in Münster. Zwei Einheiten a ca. 2h hieß es zu absolvieren. Ja, ich habe dieses Mal nur die Oberstufeneinheiten mitgemacht ?.
Nach einigen Kihonelementen wurde schnell klar, dass es in Einheit eins um die Kata Meikyo ging. Das war insofern super, als ich sie schon eine ganze Weile nicht mehr gelaufen bin. Nach dem Ablauf und einigen Feinheiten wurden die Sequenzen zerlegt und mit dem Partner geübt.
Das Thema der zweiten Einheit hieß Heian Shodan. Dieses mal ging es aber gleich mit der Anwendung los. Das Kata-Bunkai war aber bewusst etwas abgewandelt. Nicht die Techniken ansich, aber die Wendungen. Mal über den Rücken, mal über den Bauch, mal Sabaki, mal wie in der Kata… ich muss sagen, das war koordinativ grenzwertig. Ich für meinen Teil habe gemerkt, dass ich vielleicht etwas zu sehr in den „gängigen“ Bewegungen drinstecke.
Der Lehrgang war mal wieder sehr gut – wie alle Trainings bei Julian.
Im Januar ist Sensei Ochi traditionell in Magdeburg – so auch ich. Und so haben wir uns auf den Weg gemacht und dort mit den Berlinern und natürlich, wie üblich, vielen anderen alten Bekannten getroffen und gut trainiert.
Wie bereits in Hannover gab es auch dieses Mal recht wenig Kihon (nur in der Anfängereinheit) und viel Kata und Kumite. Beim Gohon-Kumite haben wir einen sehr schöne Angriffskombination geübt, die ich wohl auch mal mit einbauen werde.
Zuki jodan
Zuki chudan
Zuki jodan + chudan + chudan
Mae-Geri
Zuki jodan
Zusammengefasst war das ein toller erster Lehrgang 2020.
Neues Jahr, neues Glück. Wie schon im Neujahrespost geschrieben läuf das Thema Monatschallenge inzwischen ziemlich gut. Entsprechend meiner Zielstellung für das Jahr 2020 gibt es in diesem Monat wieder Klimmzüge, Mawashi- und Ushiro-Geris und ganz neu Burpees. Diesen Monat übe ich weiterhin die Kata Jitte, bevor ich im nächsten Monat mit einer der beiden Jahreskatas Nijushiho beginne.
Hier die Regeln der Challenge
Laufe jeden Tag 3x die Monatskata.
Lege vor Beginn jeder Woche ein Kraft-/Konditions-/Beweglichkeitsziel fest (Bsp. 1400 Liegestütze), poste es in der Gruppe und erfülle es.
Wenn Du mehr machen willst, dann tue das.
Steigere Dich von Woche zu Woche.
Fails können nicht kompens. werden 1x Fail = Challenge-Fail
Poste dein Tagesergebnis in der Gruppe.
Poste Dein Wochenergebnis mit dem Zusatz ✅ (WIN) oder ❌ (FAIL) in der Gruppe.
Bei perfektem Laufwetter (trocken, etwas unter 10°C) ging es heute zum üblichen Mittwochsmittagslauf in die Heide. Auch diese Woche habe ich mich für die kürzere Runde entschieden und das war auch OK so. Der Puls gefällt mir aktuell so richtig gut ?
Das neue Jahr ist jetzt bereits ein paar Tage alt und wie üblich ist es Zeit, kurz Resümee zu ziehen und die Ziele für das neue Jahr abzustecken.
Blick zurück auf 2019
2019 war definitiv ein gutes Jahr, das in der Hauptsache vom Aufbau des Bannewitzer Dojos TAMESHIWARI bestimmt worden ist. Aber ich bin auch persönlich in verschiedenen Bereichen weitergekommen und nicht zuletzt war da ja die überwältigend großartige Karatereise nach Japan.
Karate-Dojo – beim zweiten Anlauf besser – „TAMESHIWARI“
Im letzten Jahresrückblick (2018) hatte ich die ersten Schritte ja bereits dargelegt. Und auf der Dojoseite gibt es einen lesenswerten Jahresabschlusspost. Tatsächlich bin ich geradezu begeistert, wie sich das Dojo im letzten Jahr entwickelt hat.
Die Anfängergruppe, die diesen Namen gar nicht mehr so Recht verdient, ist inzwischen so groß, dass wir aktuell keine neuen Mitglieder mehr aufnehmen. Einige der ehemaligen Neulinge trainieren bereits zusätzlich in der Gruppe 2. Wir haben mehrere erfolgreiche Strichprüfungen durchgeführt und sogar die ersten beiden Gelbgurte. Und zu meiner großen Freude ist auch die Fortgeschrittenengruppe gewachsen.
Besonders zu erwähnen ist neben den Lehrgängen, an denen wir teilgenommen haben, bzw die wir selbst ausrichtet haben, natürlich das tolle Ergebnis unserer ersten Turnierteilnahme.
Mein persönliches Karatetraining bewerte ich als zufriedenstellend. 😉 Neben dem normalen wöchentlichen Training war ich regelmäßig bei Sensei Axel in Berlin und auf etlichen Lehrgängen. Mein Mawashi-Geri ist etwas besser geworden. Unzufrieden bin ich nach wie vor mit dem Ushiro-Geri. Ein besonderes Ereignis war meine Einzelprüfung zum zweiten Dan bei Shihan Ochi und Sensei Axel.
Blogposts zum Thema Training bei Axel und Lehrgänge
Um die 500 km voll zu bekommen mussten Nicky und ich allerdings zwischen den Jahren nochmal ran :).
2019-12-24
5,81 km
6:13 min/km
00:36:06
https://www.strava.com/activities/2953115632
2019-12-29
5:88 km
6:02 min/km
00:35:29
https://www.strava.com/activities/2964501594
Auch das Thema Challenges war 2019 präsenter als je zuvor. Mit Ausnahme des Aprils gab es jeden Monat eine solche. Die Gruppe der mehr oder weniger regelmäßigen Teilnehmer ist inzwischen auf 14 angewachsen ?.
Bei den anderen Konditionszielen hinke ich leider wieder etwas hinterher. Mein Liegestütze-Maximum war glaube ich 120 statt der geplanten 150. Bei den Klimmzügen war ich bei 17 statt 20. Da werde ich dieses Jahr weiter dran arbeiten.
Japan
Das Highlight des Jahres 2019 war ganz klar meine Japan-Karatereise mit Peggy, Walther und Sensei Axel. Da ich diese aber ausführlich dokumentiert habe spare ich mir, erneut davon zu berichten. Sicher ist, dass das nicht die letzte gewesen sein wird.
2019 war ein absolut großartiges Jahr mit sehr wenigen Konflikten und Enttäuschungen, dafür viel Spaß, Freude und positiven Überraschungen!
2020
Wie schon beim letzten Mal will ich zum neuen Jahr gar nicht allzu viel schreiben. Im Karate werde ich mich dieses Jahr stärker auf die Shotokan-Katas (und vielleicht ein paar zusätzliche) konzentrieren. Weiterhin werde ich das Ausdauertraining zu Gunsten von Schnellkrafttraining etwas reduzieren.
Die ersten Trainings sind bereits gelaufen und mit dem 18.01.2020 steht der erste Ochilehrgang bereits vor der Tür, direkt gefolgt von Julian Chees am Wochenende darauf. Es geht also gleich wieder richtig los. Alle bereits bekannten Termine sind hier zu finden.
Und nun wünsche allen meinen Freunden, Trainingspartnern und Schülern ein tolles und trainingsreiches Jahr 2020. Oss.
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