Wie bereits beim letzten Mal erkannt, macht die Zeit zwischen den Läufen einen deutlichen Unterschied. Aber im Gegensatz zum letzten Mal, hab ich dieses mal leider die negativen Auswirkungen einer längeren Pause zu spüren bekommen.
Ständig war der Puls zu hoch und auf den letzten zwei Kilometern haben sich auch meine Oberschenkel gemeldet.
So richtig zufrieden bin ich mit dem Ergebnis also nicht. Wegen der anstehenden Prüfung werde ich nächsten Mittwoch sicher keinen großen Lauf machen, aber ich werde bestimmt nicht wieder drei Wochen vergehen lassen.
Die flexible Aufteilung hat im September gut funktioniert und wird daher auch in diesem Monat beibehalten.
Neue Challenge
Im Oktober geht es bei mir natürlich um meine Prüfungskata Chinte. Weiterhin werde ich wieder Kimmzüge einbauen sowie mich bei den Liegestützen mehr auf die Qualität als die Quantität konzentrieren.
Hier die Regeln der Challenge
Laufe jeden Tag 3x die Monatskata.
Lege vor Beginn jeder Woche ein Kraft-/Konditions-/Beweglichkeitsziel fest (Bsp. 1400 Liegestütze), poste es in der Gruppe und erfülle es.
Wenn Du mehr machen willst, dann tue das.
Steigere Dich von Woche zu Woche.
Fails können nicht kompens. werden 1x Fail = Challenge-Fail
Poste dein Tagesergebnis in der Gruppe.
Poste Dein Wochenergebnis mit dem Zusatz ✅ (WIN) oder ❌ (FAIL) in der Gruppe.
Erste Woche 30.09. – 06.10.2019 (Forts. von Sept.):
Am Wochenende fand nahe meiner Heimat ein Lehrgang mit Helge Weiselowski statt. Leider konnte ich nur am Freitag mit dabei sein. Aber wie erwartet haben sich die 2,5 Stunden Training bei ihm gelohnt.
Ich mag Helge, seine Art und seinen Fokus. Klares ordentliches hartes Shotokan, ohne Gehopse oder getouche. ??
Noch gut motiviert vom letzten Halbmarathon ging es heute nach langer Zeit mal wieder mit Tobbe in die Heide. Ungefähr bis Kilometer 5 lief alles super. Dann schoss auf einmal der Puls in die Höhe. Entsprechend habe ich das Tempo angepasst – immer weiter reduziert – bis zum stehen. Das letzte Stück hat den Laufpace deutlich gedrückt.
Dieses Wochenende fand in Berlin Axels Jubilehrgang und -party statt.
Da ich die Stimmung hier sowieso nicht angemessen wiedergeben kann, lasse ich es 🙂 und beschränke mich an dieser Stelle auf ein paar kurze Worte und ein paar Bilder.
Kurz zusammengefasst
Der Lehrgang war spitze – ich habe wieder eine ganze Menge mitgenommen.
Die Party am Dojo war großartig. Es gab leckeres Essen, ich habe so einige alte Bekannte getroffen, mit denen ich gar nicht gerechnet hatte. Das Highlight war der Auftritt der Shamisenspielerin, den die Dojos Annaberg, Freital und Bannewitz (Tameshiwari) gemeinschaftlich Axel zum Geschenk gemacht haben.
Nur eine Woche nach dem achten war ich heute schon wieder zusammen mit Thomas im Großen Garten. Abgesehen davon, dass der in der letzten Woche ja ein nachgeholter war, will ich für die potentiellen beiden kalten Wintermonate etwas vorarbeiten.
Dabei hat sich gezeigt, dass die deutlich kürzere Pause zwischen den Läufen mir offensichtlich gut tut. Das war mein erster Halbmarathon, bei dem sich bis zum Schluss keiner meiner Muskeln gemeldet hat. Keine Schmerzen, kein Krampfen, nix! Auf den letzten 300 Metern konnte ich sogar noch einmal etwas Gas geben, ohne direkt zuckende Waden zu spüren. Super!
Zusätzlich hab ich das Tempo dieses mal streng am Puls ausgerichtet und war so nur für einen ganz kurzen Moment mal im ungesunden Bereich.
Dank der beiden Gasshukus musste ich meine achten diesjährigen Halbmarathon leider in den September verschieben. Diesen Monat wird also noch ein weiterer stattfinden.
Zusammen mit Alex und meinem Kollegen Thomas ging es bei Anfangs noch 26°C in den Großen Garten.
Dieses Mal lief es bedeutend besser als beim letzten. Ungefähr bis Kilometer 18 hatte ich überhaupt keine Probleme. Das lag Möglicherweise daran, dass ich von Anfang an recht langsam gelaufen bin, um den Puls nicht in die Höhe zu treiben. Die letzten 2 km waren dann aber wirklich anstrengend.
Der August ist sehr gut gelaufen. Auch in der Gruppe ist wieder eine gute Motivation zu spüren. Nach 93x Tekki Nidan sollte der Ablauf jetzt sitzen 😉 .
Neue Challenge
Da das mit der Kata allgemein als gute Sache empfunden wurde geht’s im September damit gleich weiter. Der Kraft-, Konditions- und Beweglichkeitsteil wird dieses Mal etwas flexibler gestaltet. Jeder setzt sich am Sonntag ein herausforderndes Ziel für die nächste Woche und erfüllt es. Damit wird zum einen dem unterschiedlichen Fitnessstand und Fokus der einzelnen Challenger Rechnung getragen und zum anderen etwas Stress rausgenommen. Es gibt eben doch den einen oder anderen Tag, an dem es organisatorisch schwierig ist, die gestellten Aufgaben zu erfüllen.
Mein Fokus wird in diesem Monat auf Supermans liegen. Natürlich sollen auch die obligatorischen Liegestütze nicht zu kurz kommen. Als Kata steht im September täglich die Tekki Sandan und gelegentlich Kanku Dai auf dem Programm.
Hier die Regeln der Challenge
Laufe jeden Tag 3x die Monatskata.
Lege vor Beginn jeder Woche ein Kraft-/Konditions-/Beweglichkeitsziel fest (Bsp. 1400 Liegestütze), poste es in der Gruppe und erfülle es.
Wenn Du mehr machen willst, dann tue das.
Steigere Dich von Woche zu Woche.
Fails können nicht kompens. werden 1x Fail = Challenge-Fail
Poste dein Tagesergebnis in der Gruppe.
Poste Dein Wochenergebnis mit dem Zusatz ✅ (WIN) oder ❌ (FAIL) in der Gruppe.
Nachdem ich dieses Jahr wegen des Kata-Spezials nicht bei der Rewe-Team-Challenge starten konnte, dachte ich mir, ich mache mal beim Nachtlauf mit. Neben der 5-km- gab es hier auch eine 13,8-km-Strecke. Also hab ich mich angemeldet.
Normalerweise wäre ich in der Woche vor dem Termin noch einmal eine großere Runde gelaufen und hätte mich die nächsten Tage geschont. Leider war ich erkältet, so dass es beim Schonen geblieben ist :).
Je näher der Termin rückte, desto mehr verabschiedete sich meine Erkältung – Klasse! Trotzdem war ich noch nicht wieder fit genug, um bei dem Lauf alles zu geben. Also hab ich mir vorgenommen, die Strecke bei einem möglichst konstanten Pace von ca. 5 min/km zu laufen. Da kamen mir die Pacemaker gerade recht, denn es gab einen, der die 13,8 km in 70 Minuten laufen sollte und das entspricht in etwa meinem Zielpace.
Gesagt getan. Vor dem Start habe ich den Pacemaker gefunden, mich kurz mit Ihm abgestimmt und dann ging es auch schon los. Zunächst hat das wirklich Spaß gemacht, aber ich hab ziemlich schnell gemerkt, wie ewig sich die Strecke hinzieht. Die Elbe ist schön, aber da verändert sich kilometerlang nix. Man sieht die nächste Brücke, aber sie kommt einfach nicht näher. Trotz der Langeweile „lief“ es recht gut. Erst auf den letzten Kilometern hatte ich ein paar Probleme, das Tempo zu halten – als es von der Elbe hoch auf die Albertbrücke ging. Und genau hier hat sich die großartige Motivation des Pacemakers und eines dessen „Mitläufers“ sich bezahlt gemacht. Danke an dieser Stelle!
Jetzt war genug Zeit, etwas zu trinken und zu essen, um dann auf Thomas zu warten, der sich kurzfristig entschieden hatte, die 5km zu laufen.
Zusammengefasst hat es sich sehr gelohnt. Ich muss aber zugeben, dass mein Ziel doch ambitionierter war, als anfangs gedacht. Mein Puls war mehrfach im roten Bereich. Die nächsten Läuft werden definitiv gemütlicher.
Die Juli-Challenge war ansich OK. Es hat sich gezeigt, dass sie für die Gruppe etwas zu frei definiert war. Und die Möglichkeit, FAILS zu kompensieren lassen wir künftig mal auch lieber weg. Das war einfach zu kompliziert. Und leider hat mich genau das, kurz vor dem Ziel den WIN gekostet. Am Anreisetag des diesjährigen Gasshukus musste ich einen FAIL verzeichnen, der sich, weil am Sonntag passiert, nicht ausgleichen lies.
Trotzdem hat es Spaß gemacht und vor allem meiner Beweglichkeit gut getan.
In diesem Monat geht es in der Hauptsache um das Thema Kata. Ich werde jeden Tag mindestens 3x Tekki Nidan laufen, und wenn die Zeit es zulässt auch Tekki Shodan und Tekki Sandan. Wenn alles klappt, dann bin ich die Kata Ende August 93x gelaufen und werde sie sicher deutlich besser verinnerlicht haben als das bisher der Fall ist.
Hier die Regeln der Challenge
Laufe jeden Tag 3x die Kata Tekki Nidan (andere Challenger laufen Ihre eigene Kata)
Mache jeden Tag mindestens eines der folgenden Dinge:
Der letzte Tag neigt sich ‚gen Ende und so auch das Gasshuku.
Heute standen zwei Einheiten bei Toribio Osterkamp im Plan. Darauf hatte ich mich bereits gefreut – und ich wurde nicht enttäuscht. Vor allem die zweite Einheit hat unglaublich Spaß gemacht. Das lag ganz sicher an meinem sehr guten Trainingspartner. Am Ende der Einheit war ich komplett nass geschwitzt.
Nach dem Training wurden die Dan-Urkunden verliehen. Nicola hat ihren ersten bestanden und Uwe den dritten. Ganz ganz herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle nochmals!!!
Der Tag endete mit der Abschlussparty. Morgen gehts wieder nach Hause :'(
Der kurze Tag begann mit einer extrem guten Kataeinheit bei Risto Kiiskilä. Es gab zwar enttäuschenderweise keine neuen Sprüche, aber dafür richtig gute Übungen und Erklärungen zu Ashi-Barai.
Die zweite und letzte Einheit dieses Tages war typisches Danvorbereitungstraining bei Sensei Ochi. Ich hatte mich quasi perfekt vorn mittig platziert und stand nach den ordentlichen Reihenbildung ganz hinten links ??♂️. Dafür stand ich so im Blickfeld von Sensei Axel, der mir nach dem Training entsprechende Hinweise geben konnte.
Nach dem Training ging’s ins Spaßbad. Loopingrutsche und Wirlpool waren ein sehr guter Ausgleich zum schweißtreibenden Training in der warmen Halle.
Der zweite Tag begann mit meiner Lieblingskata Chinte bei Julian Chees – sehr schön ?
Weiter ging es mit einer Hammereinheit bei Johan La Grange. Der Mensch ist ja mal so richtig nach meinem Geschmack! Reingehen in den Gegner – Sen-No-Sen, harte Haito-Angriffe… usw. – genau mein Ding.
Der krönende Abschluss des Trainingstages war die Kumiteeinheit bei Mai Shina. Nachdem ich von ihrem gestrigen Katatraining etwas enttäuscht war (da waren wohl einfach die Erwartungen zu hoch), hat die heutige Einheit alles wieder rausgerissen!
Mit Bieranstich und einem gemütlichen Abend im Festsaal geht dieser großartige Tag zu Ende.
Der erste Tag des diesjährigen Gasshukus begann mit einer Bekannten von meine Japanreise – Mai Shina. In einer guten Stunde ging sie auf viele Details der Kata Kanku Sho ein.
Nach dem Frühstück ging es weiter mit Sensei Naka, der anknüpfend an das CZ Gasshuku viel über die richtige Atmung erzählt hat.
In der letzten Einheit ging es bei Julian Chees um Kumite. Hier hatte ich wieder einmal sehr großes Glück mit meinen Trainingspartnern.
Der Tag fand einen frühen Abschluss nach dem Ländervergleichskampf zwischen Deutschland und einem gemischt austalisch-südafrikanischen Team. Von einigen Highlights wie dem unglaublichen Kampfgeist einer jungen Südafrikanerin, die mit dürftig geflickter blutiger Nase noch dreimal auf der Kampffläche stand, war das Turnier für mich mal wieder eher abschreckend. Ich kann mit diesem rhythmischen Gehopse einfach nix anfangen.
So schnell ist die Zeit um – nun ist bereits der fünfte Tag des diesjährigen CZ Gasshuku vorbei. Im Training gab es noch einmal einen würdigen Abschluss mit Gojushiho Dai und Tekki Shodan.
Langsam weiß ich bald nicht mehr, wie ich derartige Lehrgänge noch sinnvoll zusammenfassen soll, ohne immer wieder das gleiche zu schreiben. Wie bereits meine letzten beiden Gasshukus in Tschechien war auch dieses wieder sehr wertvoll für mich. Das fokussierte und abgestimmte Training bei wenigen japanischen Instruktoren ist einfach ein ganzes Stück effizienter als das bei den deutschen Gasshukus der Fall ist. Und inzwischen trifft man auch in Tschechien immer mehr bekannte Gesichter, so dass auch der soziale Teil immer interessanter wird. Nichts desto trotz freue ich mich nun auf das deutsche Gasskuku in gut zwei Wochen.
Am vorletzten Tag ging es noch einmal vordergründig um das Thema Kata. Wie noch nie zuvor sind mir bei diesem Gasshuku die Unterschiede der aktuellen „offiziellen“ JKA-Linie in unglaublich vielen Details der Katas, wie ich sie gelernt habe aufgefallen. „Früher so, jetzt so“ könnte man schon fast zum Mandra dieses Gasshukus erklären. Keine einzige der behandelten Katas ist noch genau so, wie ich sie seit Jahren trainiere. Und ich muss sagen, dass mich das etwas nervt. Nach kurzem intensiven Grübeln und einigen guten Diskussionen habe ich mich entschieden, nix anzupassen (die Kata soll ja nicht verändert werden ?) und die Katas weiter genau so zu üben und zu unterrichten, wie ich sie gelernt habe und wie sie in Deutschland von Ochi-Sensei gelehrt und erwartet werden.
Unabhängig davon war das auch heute wieder ein toller Tag, an die ich wieder sehr viel mitnehmen konnte.
Jetzt geht’s zur Abschlussfete und morgen stehen nochmal zwei Trainingseinheiten auf dem Programm.