Geschafft!!! Bei unangenehmen feuchtem 5°C-Wetter ging es heute in die vermutlich letzte Runde für dieses Jahr. Da der Dezember gut verplant ist und vermutlich noch unangenehmer wird als der November, haben Thomas und ich den letzten Lauf bereits im vorletzten Monat absolviert.
Leider hat mich heute meine Laufuhr im Stich gelassen. Vermutlich mag es der Touchscreen nicht von einem leicht verschwitzten Laufshirtärmel bedeckt zu werden 🙂 .
Jedenfalls musste ich nach fast 3 km feststellen, dass das Tracking gestoppt hatte. Da Thomas aber auch gemessen hat hab ich Teil 1 von seinem Track genommen.
Trotzdem sollte beim finalen Lauf schon eine 21 vor dem Komma stehen. Und da ich mir ja eigentlich sowieso vorgenommen hatte, gegen Ende das Jahres an der 30-km-Marke zu kratzen …
Das Ziel ist nahe. Heute stand der vermutlich vorletzte Halbmarathon dieses Jahres auf dem Plan. Zusammen mit Thomas, der mich, wie schon bei den letzten Malen auf Inlinern begleitet hat ging es bei herbstlichen Temperaturen los.
Dank gut wärmender Sachen war ich nach nur wenigen 100 Metern bereits gut warm und froh, die Handschuhe und die Mütze nicht angezogen zu haben.
Auch dieses Mal hatte ich wieder mit meinem hohen Puls zu kämpfen. Ich denke die Abstände zwischen den Läufen sind einfach zu groß.
Und wer sich gefragt hat, wie ich bei mehr als zehn die Anzahl der Läufe auf dem Photo darstelle, der möge sich das heute Bild etwas genauer anschauen :).
Der Oktober begann etwas zäh mit zwei Fail-Wochen. Das lag allerdings an meiner Planung und etwas zu hoch gesteckten Zielen. Der Rest des Monats lief dann wie geschmiert.
Was sich für mich in den letzten Monaten so richtig gut bewährt hat, ist die Monatskata. Nachdem man eine solche dann ca. 90x gelaufen ist, dann sitzt der Ablauf definitiv.
Nach der Prüfung ist mit Chinte jetzt aber erst einmal eine Zeit lang Schluss. Nachdem ich Ablauf, Rhythmus, Wechsel zwischen schnell und langsam sowie zwischen hart und weich, Details und Kata-Bunkai intensiv geübt habe, wird es nun Zeit, mich wieder den anderen (vorerst) Shotokan-Katas zu widmen.
Neue Challenge
Im November geht es nach bewährtem Schema weiter. Im vorletzten Monat des Jahres lege ich meinen Fokus etwas anders.
Klimmzüge
schnelle Rückwärtsgehen in ZD
Ushiro-Geri
Mawashi-Geri
Gankaku
Hier die Regeln der Challenge
Laufe jeden Tag 3x die Monatskata.
Lege vor Beginn jeder Woche ein Kraft-/Konditions-/Beweglichkeitsziel fest (Bsp. 1400 Liegestütze), poste es in der Gruppe und erfülle es.
Wenn Du mehr machen willst, dann tue das.
Steigere Dich von Woche zu Woche.
Fails können nicht kompens. werden 1x Fail = Challenge-Fail
Poste dein Tagesergebnis in der Gruppe.
Poste Dein Wochenergebnis mit dem Zusatz ✅ (WIN) oder ❌ (FAIL) in der Gruppe.
Wie bereits beim letzten Mal erkannt, macht die Zeit zwischen den Läufen einen deutlichen Unterschied. Aber im Gegensatz zum letzten Mal, hab ich dieses mal leider die negativen Auswirkungen einer längeren Pause zu spüren bekommen.
Ständig war der Puls zu hoch und auf den letzten zwei Kilometern haben sich auch meine Oberschenkel gemeldet.
So richtig zufrieden bin ich mit dem Ergebnis also nicht. Wegen der anstehenden Prüfung werde ich nächsten Mittwoch sicher keinen großen Lauf machen, aber ich werde bestimmt nicht wieder drei Wochen vergehen lassen.
Die flexible Aufteilung hat im September gut funktioniert und wird daher auch in diesem Monat beibehalten.
Neue Challenge
Im Oktober geht es bei mir natürlich um meine Prüfungskata Chinte. Weiterhin werde ich wieder Kimmzüge einbauen sowie mich bei den Liegestützen mehr auf die Qualität als die Quantität konzentrieren.
Hier die Regeln der Challenge
Laufe jeden Tag 3x die Monatskata.
Lege vor Beginn jeder Woche ein Kraft-/Konditions-/Beweglichkeitsziel fest (Bsp. 1400 Liegestütze), poste es in der Gruppe und erfülle es.
Wenn Du mehr machen willst, dann tue das.
Steigere Dich von Woche zu Woche.
Fails können nicht kompens. werden 1x Fail = Challenge-Fail
Poste dein Tagesergebnis in der Gruppe.
Poste Dein Wochenergebnis mit dem Zusatz ✅ (WIN) oder ❌ (FAIL) in der Gruppe.
Erste Woche 30.09. – 06.10.2019 (Forts. von Sept.):
Am Wochenende fand nahe meiner Heimat ein Lehrgang mit Helge Weiselowski statt. Leider konnte ich nur am Freitag mit dabei sein. Aber wie erwartet haben sich die 2,5 Stunden Training bei ihm gelohnt.
Ich mag Helge, seine Art und seinen Fokus. Klares ordentliches hartes Shotokan, ohne Gehopse oder getouche. ??
Noch gut motiviert vom letzten Halbmarathon ging es heute nach langer Zeit mal wieder mit Tobbe in die Heide. Ungefähr bis Kilometer 5 lief alles super. Dann schoss auf einmal der Puls in die Höhe. Entsprechend habe ich das Tempo angepasst – immer weiter reduziert – bis zum stehen. Das letzte Stück hat den Laufpace deutlich gedrückt.
Dieses Wochenende fand in Berlin Axels Jubilehrgang und -party statt.
Da ich die Stimmung hier sowieso nicht angemessen wiedergeben kann, lasse ich es 🙂 und beschränke mich an dieser Stelle auf ein paar kurze Worte und ein paar Bilder.
Kurz zusammengefasst
Der Lehrgang war spitze – ich habe wieder eine ganze Menge mitgenommen.
Die Party am Dojo war großartig. Es gab leckeres Essen, ich habe so einige alte Bekannte getroffen, mit denen ich gar nicht gerechnet hatte. Das Highlight war der Auftritt der Shamisenspielerin, den die Dojos Annaberg, Freital und Bannewitz (Tameshiwari) gemeinschaftlich Axel zum Geschenk gemacht haben.
Nur eine Woche nach dem achten war ich heute schon wieder zusammen mit Thomas im Großen Garten. Abgesehen davon, dass der in der letzten Woche ja ein nachgeholter war, will ich für die potentiellen beiden kalten Wintermonate etwas vorarbeiten.
Dabei hat sich gezeigt, dass die deutlich kürzere Pause zwischen den Läufen mir offensichtlich gut tut. Das war mein erster Halbmarathon, bei dem sich bis zum Schluss keiner meiner Muskeln gemeldet hat. Keine Schmerzen, kein Krampfen, nix! Auf den letzten 300 Metern konnte ich sogar noch einmal etwas Gas geben, ohne direkt zuckende Waden zu spüren. Super!
Zusätzlich hab ich das Tempo dieses mal streng am Puls ausgerichtet und war so nur für einen ganz kurzen Moment mal im ungesunden Bereich.
Dank der beiden Gasshukus musste ich meine achten diesjährigen Halbmarathon leider in den September verschieben. Diesen Monat wird also noch ein weiterer stattfinden.
Zusammen mit Alex und meinem Kollegen Thomas ging es bei Anfangs noch 26°C in den Großen Garten.
Dieses Mal lief es bedeutend besser als beim letzten. Ungefähr bis Kilometer 18 hatte ich überhaupt keine Probleme. Das lag Möglicherweise daran, dass ich von Anfang an recht langsam gelaufen bin, um den Puls nicht in die Höhe zu treiben. Die letzten 2 km waren dann aber wirklich anstrengend.
Der August ist sehr gut gelaufen. Auch in der Gruppe ist wieder eine gute Motivation zu spüren. Nach 93x Tekki Nidan sollte der Ablauf jetzt sitzen 😉 .
Neue Challenge
Da das mit der Kata allgemein als gute Sache empfunden wurde geht’s im September damit gleich weiter. Der Kraft-, Konditions- und Beweglichkeitsteil wird dieses Mal etwas flexibler gestaltet. Jeder setzt sich am Sonntag ein herausforderndes Ziel für die nächste Woche und erfüllt es. Damit wird zum einen dem unterschiedlichen Fitnessstand und Fokus der einzelnen Challenger Rechnung getragen und zum anderen etwas Stress rausgenommen. Es gibt eben doch den einen oder anderen Tag, an dem es organisatorisch schwierig ist, die gestellten Aufgaben zu erfüllen.
Mein Fokus wird in diesem Monat auf Supermans liegen. Natürlich sollen auch die obligatorischen Liegestütze nicht zu kurz kommen. Als Kata steht im September täglich die Tekki Sandan und gelegentlich Kanku Dai auf dem Programm.
Hier die Regeln der Challenge
Laufe jeden Tag 3x die Monatskata.
Lege vor Beginn jeder Woche ein Kraft-/Konditions-/Beweglichkeitsziel fest (Bsp. 1400 Liegestütze), poste es in der Gruppe und erfülle es.
Wenn Du mehr machen willst, dann tue das.
Steigere Dich von Woche zu Woche.
Fails können nicht kompens. werden 1x Fail = Challenge-Fail
Poste dein Tagesergebnis in der Gruppe.
Poste Dein Wochenergebnis mit dem Zusatz ✅ (WIN) oder ❌ (FAIL) in der Gruppe.
Die Juli-Challenge war ansich OK. Es hat sich gezeigt, dass sie für die Gruppe etwas zu frei definiert war. Und die Möglichkeit, FAILS zu kompensieren lassen wir künftig mal auch lieber weg. Das war einfach zu kompliziert. Und leider hat mich genau das, kurz vor dem Ziel den WIN gekostet. Am Anreisetag des diesjährigen Gasshukus musste ich einen FAIL verzeichnen, der sich, weil am Sonntag passiert, nicht ausgleichen lies.
Trotzdem hat es Spaß gemacht und vor allem meiner Beweglichkeit gut getan.
In diesem Monat geht es in der Hauptsache um das Thema Kata. Ich werde jeden Tag mindestens 3x Tekki Nidan laufen, und wenn die Zeit es zulässt auch Tekki Shodan und Tekki Sandan. Wenn alles klappt, dann bin ich die Kata Ende August 93x gelaufen und werde sie sicher deutlich besser verinnerlicht haben als das bisher der Fall ist.
Hier die Regeln der Challenge
Laufe jeden Tag 3x die Kata Tekki Nidan (andere Challenger laufen Ihre eigene Kata)
Mache jeden Tag mindestens eines der folgenden Dinge:
Der letzte Tag neigt sich ‚gen Ende und so auch das Gasshuku.
Heute standen zwei Einheiten bei Toribio Osterkamp im Plan. Darauf hatte ich mich bereits gefreut – und ich wurde nicht enttäuscht. Vor allem die zweite Einheit hat unglaublich Spaß gemacht. Das lag ganz sicher an meinem sehr guten Trainingspartner. Am Ende der Einheit war ich komplett nass geschwitzt.
Nach dem Training wurden die Dan-Urkunden verliehen. Nicola hat ihren ersten bestanden und Uwe den dritten. Ganz ganz herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle nochmals!!!
Der Tag endete mit der Abschlussparty. Morgen gehts wieder nach Hause :'(
Der kurze Tag begann mit einer extrem guten Kataeinheit bei Risto Kiiskilä. Es gab zwar enttäuschenderweise keine neuen Sprüche, aber dafür richtig gute Übungen und Erklärungen zu Ashi-Barai.
Die zweite und letzte Einheit dieses Tages war typisches Danvorbereitungstraining bei Sensei Ochi. Ich hatte mich quasi perfekt vorn mittig platziert und stand nach den ordentlichen Reihenbildung ganz hinten links ??♂️. Dafür stand ich so im Blickfeld von Sensei Axel, der mir nach dem Training entsprechende Hinweise geben konnte.
Nach dem Training ging’s ins Spaßbad. Loopingrutsche und Wirlpool waren ein sehr guter Ausgleich zum schweißtreibenden Training in der warmen Halle.
Der zweite Tag begann mit meiner Lieblingskata Chinte bei Julian Chees – sehr schön ?
Weiter ging es mit einer Hammereinheit bei Johan La Grange. Der Mensch ist ja mal so richtig nach meinem Geschmack! Reingehen in den Gegner – Sen-No-Sen, harte Haito-Angriffe… usw. – genau mein Ding.
Der krönende Abschluss des Trainingstages war die Kumiteeinheit bei Mai Shina. Nachdem ich von ihrem gestrigen Katatraining etwas enttäuscht war (da waren wohl einfach die Erwartungen zu hoch), hat die heutige Einheit alles wieder rausgerissen!
Mit Bieranstich und einem gemütlichen Abend im Festsaal geht dieser großartige Tag zu Ende.
Der erste Tag des diesjährigen Gasshukus begann mit einer Bekannten von meine Japanreise – Mai Shina. In einer guten Stunde ging sie auf viele Details der Kata Kanku Sho ein.
Nach dem Frühstück ging es weiter mit Sensei Naka, der anknüpfend an das CZ Gasshuku viel über die richtige Atmung erzählt hat.
In der letzten Einheit ging es bei Julian Chees um Kumite. Hier hatte ich wieder einmal sehr großes Glück mit meinen Trainingspartnern.
Der Tag fand einen frühen Abschluss nach dem Ländervergleichskampf zwischen Deutschland und einem gemischt austalisch-südafrikanischen Team. Von einigen Highlights wie dem unglaublichen Kampfgeist einer jungen Südafrikanerin, die mit dürftig geflickter blutiger Nase noch dreimal auf der Kampffläche stand, war das Turnier für mich mal wieder eher abschreckend. Ich kann mit diesem rhythmischen Gehopse einfach nix anfangen.